Schwarzwaldverein Dornhan e.V.
Schwarzwaldverein Dornhan e.V.

Aktuelles

In den Stuttgarter Weinbergen unterwegs                                                 27.10.2019

Am letzten Oktoberwochenende machten sich 14 Wanderer mit dem Zug auf den Weg Richtung Stuttgart.

In Untertürkheim startete ihre Wanderung, die über 13 Kilometer durch bunt gefärbte Weinberge führte.

Beeindruckende Ausblicke über Stuttgart und ins Remstal gab es vom Mönchberg, vom Kappelberg und vom Württemberg.Von dort ging es wieder bergab nach Obertürkeim,wo die Wanderer bei der Abschlusseinkehr im Besen „Rauscher“ die schwäbische Küche mit einem Viertele genießen konnten.

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Grusel leicht gemacht                                                                                    19.10.2019

 

Trotz des schlechten Wetters machten sich ein paar Familien furchtlos auf, um in den dunklen Brandecker Wald einzutauchen.

Bevor es losging, machten sie Bekanntschaft mit dem dort hausenden Gespenst „Hans“, was ihnen erstmals ans Herz legte, sie sollen sich doch alle gemeinsam an seinem langen Seil festhalten, um…        …vielleicht im Wald nicht leicht abhanden zu kommen???

Die Kleinsten hatten die größten Lampen dabei, um den noch so kleinsten Winkel des Waldes auszuleuchten. Vielleicht waren sie doch etwas ängstlich?

An gefräßigen Krautköpfen, schlüpfrigen Händen vorbei, ging es über Schleichwege und Abwege, die nur das Gespenst „Hans“ kennt, immer weiter hinein in den Wald und doch fanden sie glücklicherweise alle unbeschadet wieder heraus. In Brandeck angekommen, war in der „guten Stube“ vom Gespenst „Hans“ schon der Tisch gedeckt. Es gab Käsefüße und Mumienwürste (gar nicht staubig!). An den Wänden hingen natürlich Spinnennetze, wie es sich für eine Gespensterwohnung gehört. Im Hof konnten die Kinder trotz Nieselregen noch

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Hegau: Hohenkrähen und Hohentwiel                                                             29.09.2019

 

 

Des Herrgotts Kegelspiel im Hegau, Berge vulkanischen Ursprungs, visierten wir am Sonntag, dem 29.9. an und liefen zunächst ein Stück des Mägdebergs hoch, der Hausberg von Mühlhausen-Ehingen, ebenfalls ein ehemaliger Vulkan. Mit Blick auf die gut erhaltene Ruine ließen wir diese dann aber rechts liegen und konnten ebenen Weges zum nächstliegenden Hohenkrähen laufen, der nur 4 km entfernt lag. Die Ruine ist heute von Pfadfindern als „Jugendburg“ gepachtet und wurde auch schon an diesem Morgen von diesen „besiedelt“. Der SWV aus Engen, der uns unterhalb der Burg kreuzte, und wir vom SWV Dornhan, nahmen dann kurzerhand die Burg bzw. den Berg ein und stürmten den Gipfel des kleinsten Phonolitberges. Mit der Sonne über uns machten wir uns danach auf zur größten Festungsruine Deutschlands, den Hohentwiel. Beim Laufen hatten wir immer den Blick auf die bewaldete Ruine. Das letzte Stück, unterhalb des im Sommer abgebrannten Schafstalles der Domäne, mussten wir noch über einen kurzen, steilen Wiesenhang hochlaufen. Auf der Aussichtsplattform, der Karlsbastion – einstige Verteidigungsanlage der Festung - genossen wir bei Sonne, Kaffee, Eis oder Bier die herrliche Aussicht auf das Umland, den Bodensee und die Alpen, welche man glücklicherweise an diesem Tag besonders gut sehen konnte. Mit dem kostenlosen Shuttle-Bus wollte keiner nach Singen runterfahren und so liefen wir dann die letzten 2 km einen schönen Weg durch den Laubwald der Stadt Singen. Bäume luden unsere zwei Mädels zum Klettern ein. Mit dem „Seehas“ waren wir flugs nach minutenschneller Zugfahrt wieder am Ausgangspunkt. Die Schlusseinkehr in Hausen ließen wir uns nicht nehmen und waren dann kurz vor sechs wieder in Dornhan.


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Madau - 3 Tage im Lechtalgebirge                                                     27 bis 29.07.2019

Nach fast 10 Jahren kehrte die Ortsgruppe Dornhan wieder nach Madau zurück. Das Wanderwochenende in den Alpen stand auf dem Programm. Die 16 Wanderer fuhren mit 2 Kleinbussen über Zürs/Lech ins Lechtal nach Bach. Von dort ging es hinauf nach Madau.  
Der Fußweg zu dem verlassenen Weiler war von Sonnenschein begleitet. Leider konnte der schöne Höhenweg nicht genutzt werden, da die Lawinen des schneereichen Winters den Weg an einigen schwierigen Stellen zerstört hatte. So war der Aufstieg über den breiteren Fahrweg einfach und die Gruppe war immer gut gelaunt beisammen.
Die Terrasse vor dem Gasthaus hatte noch genügend Tische frei und so wurde der Aufstiegsdurst unter freiem Himmel gelöscht. Auch das Abendessen konnte bei den angenehmen Temperaturen draußen gegessen werden. Die Stärkung war wichtig, denn am nächsten Tag sollten 1000 Höhenmeter bewältigt werden. Ziel die Memminger Hütte am E5 gelegen, dem Weg der Alpenüberquerung. Leider hatte sich die Sonne hinter dichten Wolken verzogen und Regen war angekündigt. Für den Aufstieg waren so die Temperaturen angenehm und die Regentropfen ließen lange auf sich warten. Erst auf den letzten Metern kurz vor dem Ziel setze der Regen ein. So wurde die Pause etwas länger und der Hüttenwirt machte etwas mehr Geschäft.
Zum Rückweg teilte sich die Gruppe. Einige Wiederholungswanderer wollten einen Weg gehen, den sie beim ersten Besuch nicht gehen konnten. Auf diese Gruppe warteten dann noch einmal 300 Höhenmeter, die in Serpentinen gemeistert werden mussten. Nach dem Oberlahmsjoch in 2500 Meter Höhe öffnete sich dann ein weites Hochtal mit einem Blütenteppich. Und als dann die Sonne für kurze Zeit einen kleinen Sieg gegen die Wolken errang, konnte sich die Bergwelt nicht besser präsentieren. Doch der Sieg war nur kurz und der angekündigte Regen setzte ein.
Die andere Gruppe lief den Hinweg wieder retour. Immer wieder begrüßt von den E5-Wanderern, die in kleinen und größeren Gruppen zu ihrem Tagesziel, der „Memminger Hütte“ aufstiegen. Auch sie hatten wenig von der Bergwelt, da der Regen den Weg doch recht schmierig gemacht hatte.
Unsere Gruppe traf sich wieder in gemütlichen Gasthaus Hermine. Abgekämpft den es war anstrengend. Doch etwas Wellness unter der warmen Dusche wirkte Wunde. So schmeckte das Abendessen dann besonders gut.
Auf der Rückfahrt am Montag wurde noch die Hängebrücke in Holzgau überquert und der Simms Wasserfall besucht. Einen Abstecher in die Naturkäserei Sojer in Steeg war der Abschluss der diesjährigen Alpenwandertour, die vom Samstag, den 27.7. bis Montag, den 29.7. dauerte.

 

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Rexingen ein kleines Wanderparadies                                                            07.07.2019

10 Wanderer haben am Sonntag, den 7. Juli einen der sechs Themenweg in Rexingen genossen. Er war dem Thema "Schätze des Waldes" gewidmet. Gut ausgeschildert und mit vielen Informationstafeln am Wegesrand war der Weg gut zu gehen. Aber das Lesen und die herrlichen Aus- und Einblicke in die Natur habe auch einiges an Wanderzeit gekostet. Dadurch wurde die Wanderung nicht anstrengend. Nicht alles wurde geschafft, aber die Themenwege kreuzen sich und so wurde der Rückweg auf mit einem Teil des Themenweges "Natur und Kultur" abgekürzt.

So ist Zeit für die Schlusseinkehr geblieben. Alles perfekt vorbereitet durch Familie Dressel. Vielen Dank.

 

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Naturerlebnisse in Leinstetten                                                                           23.06.2019

Der Bänklesweg mit seiner Erweiterung „Nuff ond Nab“ soll hier nicht beschrieben werden, denn, ganz in der Nähe, kann und soll ihn jeder selbst entdecken. Zumal er im Internet gut beschrieben und der Weg gut ausgeschildert ist. Vielleicht noch eins, durch seine Wegführung ist immer die Möglichkeit gegeben, die Strecke zu variieren, in Etappen zu entdecken oder auch zu kürzen.
Am Sonntag, den 23.06. war der SWV hier unterwegs und hat alle Möglichkeiten, die der Weg bietet, genutzt. Natur pur war der Lohn für die Herausforderungen bei manchem Anstieg. Klar, auch das Wetter an diesem Tag war wie dafür gemacht. Zum Schluss ist dann doch die Zeit knapp geworden, denn die Einkehr im neuen Biergarten der Schlossbrücke war ein wichtiger Teil der Wanderung. So bleibt noch ein Teil vom „Nuff und Nab“ ohne Fußspuren des Schwarzwaldvereins und wartet im nächsten Jahr auf „Entdeckung“.

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Geocaching: Auf Ritters Pfaden im Eschachtal                                                    30.05.2019

 

Sonntag, den 02. Juni 2019 wagten sich 30 große und kleine Spurensucher ins sonnendurchflutete Eschachtal, wo es der offiziellen Geocaching-Runde „Burgen über’m EschAm achtal“ zu folgen galt. Schon der Parkplatz war gut versteckt, wurde aber trotzdem von allen Teilnehmern aus nah und fern gut gefunden.
Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann pünktlich gegen 11 Uhr auf einem Waldweg bergab ins Tal. Ein begleitender Multi-Cache - ein Geocache, der über mehrere Stationen andauert - führte zu den Hinterlassenschaften der ehemaligen Burgen Rotenstein und Wildenstein, wo sich die Kinder mit kniffligen Fragen und Maßarbeit mit einem Meterstab auseinandersetzen durften. Die Wege dazwischen wurden immer wieder durch die Suche nach den klassischen Geocaches unterbrochen, sodass in Kombination mit der abwechslungsreichen, wildromatischen Landschaft des Eschachtals - Ruinen, schmale Waldpfade, Holzbrücken und Wiesenquerungen - keine Langeweile aufkam. An der Ruine Wildenstein gab es eine wohlverdiente Rast in kühlendem Schatten. Die wurde von den Kindern aber genutzt, um kletternd und jeglicher Gefahr trotzend, die alten Gemäuer aus jedem Winkel zu besichtigen.
Gegen Ende der Tour, nachdem über einen steilen Wurzelweg wieder die Hochfläche erreicht war, wartete noch eine Zusatzaufgabe auf die fleißigen Sucher, denn auch dieses Jahr galt es wieder den großen Schatz des Schwarzwaldvereins zu finden. Die beiden Geocacher Claudius Link und Uli Holweger hatten dafür bereits im Vorfeld die einzelnen Geocaches mit zusätzlichen Hinweisen auf die Ritter der Tafelrunde präpariert, die unterwegs fleißig eingesammelt und dokumentiert wurden. Die Tafelrunde galt es dann am Ende passend mit den Figuren zu besetzen, damit der Standort des Schatzes bekannt wurde.
Nach zwei Caches war dann der Ausgangspunkt nicht mehr weit. Hier wurden die Schatzkiste endlich gefunden. Nun durften sich die kleinen Wanderer aus einem reichen Fundus an Edelsteinen und kleinen Behältern bedienen.
Nach gut drei Stunden und einem abschließenden Gruppenfoto war die Tour leider wieder vorbei.

 

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Wasserhäusle                                                                                                       30.05.2019

 

Herrliches Wetter, der Weg nicht zu schwierig und als Ziel ein idyllischer Platz, das hat viele angelockt. So war an diesem Christi Himmelfahrts Tag eine große Gruppe unterwegs ins Zitzmannsbrunnenbachtal. Und es waren noch einige Plätze frei. Zwar verstreut, aber dass hat so manches zusätzliche Schwätzchen gefördert.

 

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Rund um den Pfaffenberg                                                                            26.05.2019

 

 

Ein Wandertrupp von acht Personen erwanderte am 26.Mai die Aussichtspunkte rund um den Pfaffenberg bei Rottenburg. Weite Ausblicke ins Neckartal und über das Ammertal bis zum Schönbuch genossen sie bereits auf dem Weg von Wendelsheim zur Wurmlinger Kapelle. Bald schon erreichten sie durch grüne Wiesen und herrlichen Mischwald den Pfaffenberg. Beeindruckt waren die Wanderer durch den Bericht einer Oberndorferin, die die Entstehungsgeschichte der Kapelle auf dem Tannenrain als Kind miterlebt hatte. Die letzten Etappenziele waren der ehemalige Steinbruch mit seinem Märchensee, die heute als Naturdenkmal gepflegt werden.

Beim spontanen Besuch des Wendelsheimer Weinfestes lernten die Wanderer schließlich auch noch den „Gogenwein“ kennen, bevor sie den Tag im „schönsten Biergarten Deutschlands“, dem Rauschbart, ausklingen ließen.

 

 

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Die Kräuterschnecke hat wieder neue Kräuter                                           25.05.2019

Am Samstag, den 25.5. sah das Wetter am Vormittag für Gartenarbeit hervorragenden aus. Doch als die Gartenbautruppe mit der Arbeit um 14 Uhr begann, war eins sicher, gesondert gegossen musste an diesem Tag nicht.
Aber die beiden Pavillonzelte gaben dem Grillmeister Joachim Krause und der "Kräuterhexe" Elke Eberhart genügend Schutz. So war die heiße Wurst vom Grill und die selbstgemachte Beinwellcreme gut geschützt.
​Der Lohn für die fleißigen Hände konnte ausgegeben werden.
Auch die geplanten Arbeiten konnten alle gemacht werden. Neue Pflanzen und eine kleine Erweiterung fanden ihren Ort. Ausbesserungen und das Jäten, der hier nicht geliebten Wildkräuter, machten den Platz wieder ansehnlich.
Für einen gemütlichen Abschlusshock war es aber dann doch an diesem Samstag viel zu kühl und der Platz schnell geräumt.
​Ärgerlich ist es aber für die kleinen und großen fleißigen Helfer, wenn ihre Arbeit durch Banausen am nächsten Tag wieder kaputt gemacht wird.

 

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Familienausflug in den Zoo  Karlsruhe                                                        19.05.2019

Bei ziemlich kühlen Temperaturen trafen sich die Mitglieder des Schwarzwaldvereins und Gäste vom Oberndorfer Albverein am ZOB in Dornhan, um von dort zum Stadtbahnhof nach Freudenstadt zu fahren. Die neunzigminütige Bahnfahrt bot Gelegenheit, sich kennenzulernen. In Karlsruhe angekommen, wurden erst einmal die Jacken ausgezogen, denn in der badischen Hauptstadt waren die Temperaturen um 5 Grad wärmer. Nachdem das obligatorische Gruppenfoto geschossen war, zerstreuten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen, um den abwechslungsreichen Park zu erkunden. Die einen suchten sich eine schattige Parkbank, um in Ruhe das Mittagessen aus dem Rucksack einzunehmen, die anderen wollten gleich zu den Tieren. Der Zoo hat 130 Tierarten, die alle besichtigt werden wollten. Im neuen Exotenhaus fühlte man sich wie im tropischen Regenwald, denn dort gab es Flughunde, Faultiere, kleine Affen und eine Vielfalt an exotischen Vögeln. Weiter ging es zu den Elefanten, Giraffen und Raubtieren. Wer zur rechten Zeit am Gehege war, konnte die Fütterungen beobachten, die besonders bei den Robben spektakulär war. Auf der Seebühne gab es eine interessante Tierpräsentation und anschließend ein Konzert. Im schattigen Garten der Milchbar gönnte man sich dann einen Kaffee und leckeren Kuchen, serviert von einer sehr freundlichen Bedienung, die zu jedem Spaß bereit war. Frisch gestärkt ging es dann wieder zum Bahnhof, wo uns der Zug durchs Murgtal nach Freudenstadt brachte. Auf der Rückfahrt hatte man dann in der Bahn genügend Zeit, von seinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten, bis man wieder wohlbehalten am Stadtbahnhof ausstieg.

 

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Letzte Etappe des Flößerweges                                                                                 5.5.2019

Am 5. Mai war die letzte Etappe des Flößerweges zu meistern. Eigentlich ein leichtes Stück der Weges an der Kinzig entlang. Doch es war ein Rundweg geplant, der erst auf der linken Hangseite nach Wolfach führte. Zwischenziel war die St. Jakob Kapelle, die auf dem Kinzigtaler Jakobusweg liegt. Startpunkt war in Halbmeil dem Endpunkt der letztjährigen Etappe von Schenkenzell aus. Ein wenig an der Kinzig lang zum Einlaufen gerade richtig, ging es dann doch einmal scharf links ab, auf die Bergflanke. Da war dann schon etwas Kondition gefordert. Aber die kleinen Verschnaufpausen hielten die Gruppe zusammen und so kamen dann alle auf dem Höhenweg an, der sich bis zur Kapelle fast ohne Steigung am Hang anschmiegt. Der Platz und die Kapelle laden zum verweilen und entdecken ein. Eigentlich sind es ja zwei Kapellen und ein Klause. 1433 wurde an diesem Platz die erste Kapelle erbaut. Die heutige Kapelle datiert von 1680 und kann und wurde besichtigt.
Nach einigen Metern konnte Wolfach zwischen den frühlingshaften Blätter erahnt werden. Einen guten Ausblick war durch den kleinen Umweg auf dem Käpflefelsen gegeben. Hier wurde dann auch das Rätsel mit der Musik gelöst, die von Wolfach heraufschallte, es war das Brunnenfest.
Damit war der Aufenthalt etwas länger wie geplant. Neben dem Café Besuch wurde auch noch in der Innenstadt gebummelt.
Wie gut das der Rückweg der Flößerpfad war, denn der Weg entlang der Kinzig war topfeben.
Wie immer nach einer schönen Wanderung ist die Schlusseinkehr ein wichtiger Programmpunkt. Die Sonne im Aischfeld hatte Anny Eberhart, unserer Wanderführerin, ausgesucht und die Wahl war gut. Mit einem kleinen Applaus bedanket sich die 13-köpfige Wandergruppe für den schönen Tag.

 

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Im Bergwerk Wenzel ist immer gleiches Wetter                                          28.4.2019

An Sonntag, den 28.04. konnte das Wetter keinen Strich durch die Wanderplanung des Schwarzwaldvereins machen. Denn es ging in den Berg, Einfahren genannt. Hier sind es immer 11 Grad und nur wenige Tropfen kommen aus dem Fels. Mit Helm, Lampe, gelben Umhang und Gummistiefel gut ausgerüstet ging es durch das Mundloch an der Schutzpatronin des Bergleute der HL. Barbara tief in die Silbergrube hinein. Gut geführt, denn es gibt hier keine Wegemarkierung, die die Orientierung erleichtert. Fachkundig wurden die kleine 6 köpfige Gruppe über die Arbeit am Fels aufgeklärt. Geschichtliches und geologisches wechselten ab. Und nun wissen wir was ein „toter Mann“ ist und wie man „auf den Hund kommt“. Der rund 1 km Rundgang und die im Berg verbrachten 2 Stunden waren an diesem Tag ein lohnendes Ziel. Und da die Sonne dann doch noch an diesem Tag lachte, wurde nach einer kleinen Kaffee-und-Kuchen-Einkehr noch ein klitzekleiner Teil des Guck a mol Wegle zur Verdauung begangen.
Eine zweite Einfahrt wurde auch ins Auge gefasst. Diesmal aber nicht auf der Erlebnistour, sondern die Entdeckertour mit ca. 3 Stunden im Berg.

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Tag des Baumes - Flatterulme auf dem Wöhrd in Leinstetten geplanzt. 14.04.2019

Am Sonntag , den 14.4. wurde auf dem Wöhrd in Leinstetten der Baum des Jahres 2019 gepflanzt. Im Gebiet der Hochwasserschutzmaßnahme hat die Flatterulme den richtigen Platz gefunden. Gerade in Feuchtgebieten kann sie, wenn sie alt genug geworden ist, auch ihre typischen Brettwurzeln entwickeln.
Wie es Tradition ist, wandern die drei Vereine Schwarzwaldverein Dornhan und die beiden Schwäbischen Albvereine Oberndorf und Sulz gemeinsam in ihrem Wandergebiet. Ausrichter in diesem Jahr war der Schwarzwaldverein Dornhan. Der Wandergruppe hatte sich an diesem Tag die Mitglieder des „Freundeskreises Pont de Vaux“. Trotz des Schneefalls in den Morgenstunden fanden sich 42 Wanderer in Leinstetten ein. Der erste Teil des Weges war der Teil des Bänkleweges, der Richtung Norden führt, zu den Fischteichen mit seinen Tuffkanälen. Ein magischer Ort, wo Wasser offen und erhaben, auf kalkigen Kanälen den Weg in die Teiche findet. Der Bänkleweg wendet sich hier wieder dem Tal zu. Für die Wanderer hieß es nun den Aufstieg zu meistern. Vorbei an den Steinbrüchen, die das Material für die Pfarrkirchen St. Stephanus lieferten, zum nächsten Ziel dem Kaltenhof. Hier war der Wegweiser die gelbe Raute des Schwarzwaldvereins. Auch die Sonne schaute nun durch die Wolken nach den Wanderern. Auf dem Kaltenhof, zeigte Franz Bronner, wie er Betonziegel in Handarbeit gefertigt hat. So 2 Millionen sind so in der Zeit zusammengekommen.
Hinunter nach Leinstetten war nun der Wegweiser die Jakobsmuschel. Die St. Wendelinus-Kapelle war nach ein paar Metern erreicht. Für die Wanderer war die Kapelle geöffnet. Der barocke Bauernaltar mit der Wendelinusskulptur konnte so aus der Nähe betrachtet werden. Dieser Augenblick wurde mit einem Choral gefeiert.
Der Weg hinunter nach Leinstetten war nun leicht, denn kein Anstieg sollte mehr kommen. Ein kleiner Abstecher noch an der Glatt entlang mit Blick auf das Schloss Podewils. So wurde nach knapp zweieinhalb Stunden der Ausgangspunkt erreicht. Nun konnten die Vorstände der drei Vereine, Bürgermeister Huber und der Naturschutzwart Hartmut Jerke die Flatterulme angießen und ihr ein langes Leben wünschen.
Der dann einsetzende Regen war das Zeichen für die Schlusseinkehr, die dann im nahen Gasthof Schlossbrücke erfolgte.

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Am 5. Mai war die letzte Etappe des Flößerweges zu meistern. Eigentlich ein leichtes Stück der Weges an der Kinzig entlang. Doch es war ein Rundweg geplant, der erst auf der linken Hangseite nach Wolfach führte. Zwischenziel war die St. Jakob Kapelle, die auf dem Kinzigtaler Jakobusweg liegt. Startpunkt war in Halbmeil dem Endpunkt der letztjährigen Etappe von Schenkenzell aus. Ein wenig an der Kinzig lang zum Einlaufen gerade richtig, ging es dann doch einmal scharf links ab, auf die Bergflanke. Da war dann schon etwas Kondition gefordert. Aber die kleinen Verschnaufpausen hielten die Gruppe zusammen und so kamen dann alle auf dem Höhenweg an, der sich bis zur Kapelle fast ohne Steigung am Hang anschmiegt. Der Platz und die Kapelle laden zum verweilen und entdecken ein. Eigentlich sind es ja zwei Kapellen und ein Klause. 1433 wurde an diesem Platz die erste Kapelle erbaut. Die heutige Kapelle datiert von 1680 und kann und wurde besichtigt.
Nach einigen Metern konnte Wolfach zwischen den frühlingshaften Blätter erahnt werden. Einen guten Ausblick war durch den kleinen Umweg auf dem Käpflefelsen gegeben. Hier wurde dann auch das Rätsel mit der Musik gelöst, die von Wolfach heraufschallte, es war das Brunnenfest.
Damit war der Aufenthalt etwas länger wie geplant. Neben dem Café Besuch wurde auch noch in der Innenstadt gebummelt.
Wie gut das der Rückweg der Flößerpfad war, denn der Weg entlang der Kinzig war topfeben.
Wie immer nach einer schönen Wanderung ist die Schlusseinkehr ein wichtiger Programmpunkt. Die Sonne im Aischfeld hatte Anny Eberhart, unserer Wanderführerin, ausgesucht und die Wahl war gut. Mit einem kleinen Applaus bedanket sich die 13-köpfige Wandergruppe für den schönen Tag.

 

In Haigerloch bergauf bergab                                                                    17.03.2019

Am Sonntag, den 17.3. fuhren die beiden Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins Betzweiler-Wälde und Dornhan nach Haigerloch. Hier stand die diesjährige Stadtbesichtigung an, die schon ein fester Bestandteile der Wanderproramme der Ortsgruppen geworden ist. Aus dem großen Angebot der Führungen in der Stadt wurde eine Runde ausgewählt, die den Charakter einer Wanderung erfüllen sollte. Bergauf bergab war ein Versprechen.
Auch das Wetter schien es gut zu meinen, denn am Start in Dornhan lachte die Sonne an vom Himmel und wärmte die Gruppe.
Mit der Besichtigung der Wallfahrtskirche St. Anna startete der Rundgang. Die Stadtführerin wusste Allgemeines und auch Details zu berichten. Und freute sich über die Fragen, die gestellt wurden. Von diesem höchsten Punkt der Wanderung (486m) führte die Streck hinunter ins Tal der Eyach. Vorbei an einem Aussichtspunkt, der einen herrlichen Blick auf das gegenüberliegende Schloss ermöglichte, wurde der Römerturm architektonisch ins Visier genommen. Als romanischer Wehrturm errichtet wurde er dann durch zwei Punkte auf dem O zum Römerturm. Mit dem achteckigen Glockenturmaufbau bekam er 1839 sein heutiges Aussehen. Und ist, wenn er geöffnet ist, ein herrlicher Aussichtpunkt.
In dem ehemals jüdischen Stadtteil, der auf dem Weg hinunter zur Eyach passiert wurde, befindet sich die evangelische Kirche mit der berühmten Nachschöpfung des Heiligen Abendmahls von Leonardo da Vinci im Altarraum. Zu jedem der 12 Apostel wusste unsere Stadtführerin etwas besonderes zu berichten.
Im Tal angekommen, mussten die Schirme ausgepackt werden. Stabil mussten sie sein, denn der Wind während des Aufstiegs zur Schlosskirche war der reine Härtetest.
Die barocke Pracht machte gehörigen Eindruck auf die Besucher.
Wenn es einen Fahrstuhl gegeben hätte, wäre der Atomkeller trockenen Fußes erreichbar gewesen. Liegt er doch direkt unter der Schlosskirche. Diese war auch der Grund, weswegen der Atombunker nach dem Einzug der Amerikaner nicht gesprengt wurde. Denn die Sprengung hätte die Zerstörung der Kirche bedeutet.
Der Atomkeller führte die Besucher in die jüngere Geschichte zurück. Politik und Physik waren die Themen, die tief im Felsen erläutert wurden.
Nach mehr als 2 Stunden waren alle froh, dass die Autos zur Fahrt bereitstanden. Denn Wetter und Keller hatten die Stadtrundgänger ausgekühlt. Nach etwas mehr als 1 km Wanderung, mit 70 m Abstieg und 20 m Aufstieg, war die Schlusseinkehr im Restaurant Querbau zum Auffüllen der Wärmekalorien notwendig.


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Spielenachmittag in Maschalkenzimmern                                                13.03.2019

WANDERN und  SPIELEN

war das Motto am Sonntag den 13.03.19.

Doch mit dem Wandern wurde nichts, da es fast ununterbrochen regnete. Also setzten sich die fünf Familien und drei Erwachsene ohne Kinder in ihre Autos und fuhren nach Marschalkenzimmern ins gut geheizte Vereinszimmer. Dort lag bereits eine große Auswahl an verschiedenen Spielen bereit, und die Teilnehmer waren froh, durch die ausgefallene Wanderung eine Stunde mehr Zeit gewonnen zu haben, um möglichst viele Spiele auszuprobieren. Es bildeten sich immer wieder neue Gruppierungen an den Spieltischen. Zuweilen wurde es laut, wenn gelacht oder über die Spielregel diskutiert wurde. Für eine Pause wollte sich niemand Zeit nehmen, und so verspeiste man die angebotenen Kuchen, Muffins, das Salzgebäck und die Getränke einfach nebenher beim Spielen.

So verging der verregnete Nachmittag wie im Flug und alle hatten Spaß dabei. Dieses Angebot des Schwarzwaldvereins war ein Novum und die Veranstalter werden sicher diese Aktion im nächsten Jahr wiederholen, da die Resonanz sehr positiv war.


 

Winterwanderung nach Römlinsdorf                                                        09.02.2019

Am 9. Februar hatte der Schnee noch so manchen Waldweg im Griff. Auf den abschüssigen Straßen mussten die Wanderer in den hohen Schnee am Rand des Weges ausweichen. So erreichten sie mit sicherem Tritt den Eingang zum Weinpfau.
Ein Teil der reservierten Tische war schon besetzt. Die Getränke waren schnell aufgeschrieben und wer schon die leckeren Grillhähnchen vorbestellt hatte, brauchte sich ums Essen nicht zu kümmern.
Die knusprigen Hähnchen mit viel Liebe auf offenem Holzfeuer zur Delikatesse erhoben, waren dann leider viel zu schnell gegessen. Aber an den Fingern haftete noch etwas von dem wunderbaren Geschmack. Wer sich traute, leckte die Finger ab.
Wir wünschen Wiederholung.

Schnee in der Heimat, Kälte in den Anden                                               12.01.2019

Zum dritten Mal konnte der Schwarzwaldverein in der gemütlichen Atmosphäre des „Café Kotflügel“ in Bettenhausen seine erste Veranstaltung des aktuellen Wanderjahres durchführen. Wolfgang Schmelzle ist da schon ein Wiederholungsredner, denn mit dem Bericht über seine erste Südamerikareise waren wir das erste Mal zu Gast in der „Talhütte“.
Zur Tradition des Vortragsabends gehört die Zuwanderung. Am Samstag, den 12.1. um 18 Uhr war der Starttermin angesetzt. 11 Wanderer und Bobby waren es, die dem Wetter trotzen wollten. Mit etwas Verspätung, denn die Fackeln im Sturm wollten nicht so recht brennen, ging es dann hinunter nach Bettenhausen. Im Zitzmannsbrunnenbachtal ließ der Wind dann nach und die Fackeln erhellten mit ihren warmen Licht den Weg. Am Ziel angekommen gab es als Belohnung, wie es bei vielen Bergwanderungen der Brauch ist, eine hochprozentige Belohnung.
Die „Hütte“ war nun voll und der Vortrag konnte beginnen. Fotos und Filme wechselten sich ab. Damit nahm uns Wolfgang mit auf seiner Reise, die er mit seiner Irene in Sommer 2017 unternommen hatte. Da ist es in Peru und Bolivien Winter und in den Anden ganz schön kalt. Davon zeugten die Bilder von den beiden, wo sie in warmer Kleidung abgelichtet waren.
Wir bekamen auf unserer Bildereise die bekannten Ziele in Südamerika zu sehen. Aber auch Orte, die nur die beiden finden konnten. Für diese Einblicke in das Leben der Menschen dort gilt unser Dank. Es erweitert unseren Blick rund um die Erde.
Und da Reisen bekanntlich Hunger macht, konnten sich die Reisenden in der Pause am Wurstsalatbuffet stärken. „Leider“ konnte Angelika Wößner-Storm nur leere Schüsseln nach Hause nehmen.
Für alle gab es bei der Rückfahrt eine Überraschung. Denn der Regen in Bettenhausen, war in der Höhenlage von Dornhan Schnee, der dann am Sonntag zum Bahnen und auch Spazierengehen einlud.

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