Schwarzwaldverein Dornhan e.V.
Schwarzwaldverein Dornhan e.V.

Aktuelles

Sa. 17. Nov. 2018

Wir bauen         Nistkästen für 2019....

Nistkästen für unser gefiederten Freunde

Ab 13 Uhr wird in Jerkes Werkstatt gesägt, gehämmert und gelacht.
Bitte Werkzeug mitbringen:
* Akkuschrauber
* 3 mm Holz/Metallbohrer
* Hammer
* Zollstock/Maßband
* kl. Handsäge
Wenn etwas fehlt, dann hat hoffentlich ein anderer das Werkzeug.
Alles andere ist schon besorgt.

Wenn noch Fragen sind, dann 8759 anrufen.
Unsere Naturschutzwarte
Hartmut und Jörg

Wo ist Jerkes Werkstatt?

 

Veranstaltungen und Aktionen 2018

Auf verschlungenen Wegen                                                                          07.10.2018

Am 07. Oktober 2018 – einem Paradebeispiel eines goldenen Oktobers – machten sich gut 30 große und kleine Wanderer auf zum Geocaching in Weiden bei Dornhan. Die offizielle Runde nannte sich „Verschlungene Wege“ und folgte dem „Schlangenwegle“ steil und schmal bergab in Richtung Neckartal. Ganz dem Namen gerecht werdend, bewegte sich die Gruppe in einer langen Schlange trittsicher auf den schmalen Kehren abwärts, immer wieder innehaltend, wenn es einen Geocache zu suchen galt. Die Suche blieb natürlich den Kindern vorbehalten und diese wurden gerecht in Zweier- oder Dreiergruppen eingeteilt, sodass jeder mindestens einmal in den Genuss kam, eines der teils knifflig zu erkennenden Verstecke ausfindig zu machen. Begleitet und angeleitet wurden sie dabei wie gewohnt durch die beiden langjährigen Geocacher Claudius und Uli, die die Runde zuvor schon auf Tauglichkeit geprüft hatten, sodass der Erfolg auf jeden Fall gesichert war.
Es gab auch dieses Mal wieder viel Kreativität zu bestaunen: vom falschen hohlen Ast, über getarnte Wegweiser bis hin zu einem chinesischen Holzturm (eines der Highlights der Runde), bei dem man den Geocache mit Hilfe von Stäbchen nach oben stochern musste, war für jeden Geschmack etwas dabei.
Über den Hebammenweg wurde die anfangs verlorene Höhe mit viel Mühe und Schweiß unter brennender Sonne wieder wettgemacht. Der kühlende Schatten im Wald und die leichte Brise auf der Höhe waren somit eine echte Wohltat. Auch dieses Mal wurde für das Finale wieder die altbewährte Schatzkiste des Schwarzwaldvereins versteckt und konnte mit den unterwegs eingesammelten Bonuszahlen aus ihrem gut gesicherten Versteck befreit werden. Um sie jedoch zu öffnen und an die vielen kleinen Geschenke zu kommen, bekamen die jungen Cacher noch eine kleine Einführung in das Thema „Schlösser knacken“, denn anstelle eines Schlüssels gab es dieses Mal nur einen Dietrich zu finden.
Zurück auf der Höhe wurde am Parkplatz bei fantastischer Aussicht der Ausflug mit kühlen Getränken und lockerem Beisammensein beschlossen.

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Auf dem Katzenpfad fast alpin gewandert                                                30.09.2018

Was im vorigen Jahr am schlechten Wetter scheiterte, wurde am Sonntag, den 30.September bei strahlenden Wetter nachgeholt. 19 Wanderer stellten sich der Herausforderung, die am Wege liegenden Burgruinen Ramstein und Berneck immer vom Tal der Schiltach aus zu „erobern“. Wie gut, dass das Mittelalter vorbei ist und die Kleidung kaum noch Eisen enthält.

Start der Wanderung war am Wanderparkplatz beim Gasthof " Grüner Baum". Eine Wandertafel informiert hier über den Streckenverlauf und die zu leistenden Höhenmeter. Aber das alles zu lesen war nicht notwendig, denn als Wanderführer hatten Renate und Hartmut Jerke die Strecke gut erkundet. Zu Beginn ging es über den Tischnecker Weg, Kalkhof, Schleifenloch bis ins schöne Bernecktal hinunter. Bis dahin fast ein Spaziergang. Aus dem Tal der Schiltach führt dann ein steiler Anstieg hinauf bis zum Ramstein mit den Resten der Burg. Hier wurde der Puls dann auf ungeahnte Höhen gebracht. Die Belohnung war die tolle Aussicht und die Getränke aus dem Rucksack, denn der Weg war von der Mittagssonne gut aufgeheizt worden. Weiter ging die Tour in Richtung Tennenbronn über die Ramsteiner Höhe. Ohne einen Gipfel zu erreichen, waren wir dort auf dem höchsten Punkt der Wanderung (823 m). Ein wunderbare Wiese. Wie geschaffen für die obligatorischen Rast und dem hochprozentigen Gipfeltrunk. Wieder auf den Beinen folgte bald ein steiler Abstieg zur Forellenstube, um dann zur Burg Berneck aufzusteigen. Hier oben wurden von den Mutigen, die sich auf den Felsensporn wagten, das fehlende Versteck eines GPS-Caches gesucht und gefunden. Denn der Katzenpfad ist auch ein beliebtes Ziel für die Geocacher. Und auch unsere Wandergruppe hatte einen Experten dabei. Nach den fehlenden Höhenmetern Richtung Ausgangspunkt öffnete sich der Wald und der Blick war frei Richtung Schramberg, Sulgen und die Alb.
Bei der anschließenden Einkehr im Adlerstüble in Heiligenbronn wurden die verlorenen Kalorien, sowohl in fester, als auch in flüssiger Form wieder aufgefüllt.

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Alexanderschanze-Wilde Rench-Buchkopfturm-Zuflucht                         15.07.2018

Die Alexanderschanze ist schon oft der Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in alle Himmelsrichtungen gewesen. An diesem Sonntag war der Renchtalsteig der Einstieg in die 16 km lange Wanderung. Vorbei an der Quelle der Wilden Rench, war der erste Teil der Wanderung geprägt von einem eher gemütlichen Abstieg in Richtung der Renchtalhütte. Dort am Wanderparkplatz, an dem viele markierte Wege sich kreuzen, begann der doch steile Aufstieg zum Buchkopfturm. Die breiten Wege wurden verlassen und Pfade führten hinauf zum Plateau des Turms. Nun waren 28 Meter Treppen zu bewältigen, um die Rundumsicht genießen zu können. Nach dem Treppenabstieg waren genügend Bänke und Waldsofas da, um sich zu stärken, denn die Hälfte des Weges lag noch vor den 7 Wanderern. Die angekündigten Höhenmeter war fast geschafft und die Einkehr im Hotel Zuflucht stand noch an. Unser Wanderführer Gunter Roth "pfiff" zum Aufbruch. Die Sitzplätze unter den alten Bäumen des Biergartens wurden schnell gefunden.
Mit gut gefüllten Bäuchen war der fast ebene Weg über den Westweg zum Ausgangspunkt zurück, leicht zu meistern. Wie schön, dass wir den Schwarzwald vor der Haustüre haben.

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Mitten durch den Obelsbach                                                             08.07.2018

Der Obelsbach hat nicht an seiner Attraktivität verloren. Wieder wurden die Wege des Schwarzwaldvereins verlassen. Kein Wegweiser oder Raute zeigte den Pfad. Das war auch nicht notwendig, denn das Wasser war an diesem sonnigen Tag der beste Guide, den die Wandergruppe bekommen konnte.

Von Busenweiler aus ging es zunächst zu Fuß entlang des neuen Mühlenweges zum Spielplatz nach Betzweiler. Dort wurde die Gruppe komplett, denn einige Familien kamen zu diesem zweiten Treffpunkt. Wer gedacht hatte, dass der Bach nur ein kleines Rinnsal sei, sah sich getäuscht. Denn an vielen Stellen war das Bett tief eingegraben und je nach Größe des Wanderers wurden nicht nur die Knie nass. Auch mancher querliegende Baumstamm musste überwunden werden. So war es doch ein kleines Abenteuer, auch für die einige Eltern, die anfangs versuchten sich am Ufer entlang zu schlängeln um so vor dem Wasser zu fliehen.
Das kühle Nass, das Plätschern des Wassers, die Sonnenstrahlen durch das Blätterwerk und so manche Libelle, die hier ihr Jagdrevier hatte, machten aus der Wanderung ein unvergessliches Naturerlebnis.
Der Weg zurück ging anfangs entlang blühender Wiesen. Pünktlich zur Kaffeezeit wurde der Ausgangspunkt erreicht. Kaffee, kühle Getränke, Hefe- und Nusszopf und sogar Eis wurden aus den Autos gezaubert und gerne als Belohnung für die Anstrengung angenommen. Gezaubert hatten Nicole und Stefan Schanz, die an diesem Tag wieder an die „Kleinigkeiten“ gedacht hatten.

 

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44 Meter weniger als 1000 – der Karlstein                                                           1.7.2018

Sonntag 1. Juli, 8:30 Uhr, 6 Wanderer, bestes Wanderwetter, Abfahrt nach Hornberg zum
Startpunkt auf dem Wanderparkplatz am Offenbachweiher. Das Ziel der Karlstein in 956 Meter Höhe.
Gut ausgerüstet mit Stöcken, Rucksack und festen Schuhen, denn die Wege waren meistens „naturbelassen“, gepflegt und gut beschildert. Auch die Bremsen freuten sich über die Wanderer, die für sie als Frühstück zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Aber je höher die Gruppe kam, desto weniger hatten sie mit den lästigen Beißern zu tun. Am Martinseckle mit seiner einladenden Bank wurde eine kleine Rast mit herrlichen Blick ins Gutachtal eingelegt. Am Ausflugsziel Hotel Schöne Aussicht vorbei waren es nur noch einige Höhenmeter zum Ziel des Vormittags, der Karlstein. Ein Granitfelsen 25 Meter hoch, 10 Meter breit und 40 Meter lang. Stufen, die in den Felsen geschlagen wurden führen hinauf zum höchsten Punkt und der Gedenktafel, die hier verkündet, dass Herzog Karl Eugen von Württemberg im Jahr 1770 hier 2 Bäumchen gepflanzt hatte. Und so erschließt sich auch warum diese Spitze Karlstein genannte wird. Beim in der Nähe gelegenen Huberfelsen haben wir nicht weitergeforscht.
Als Wegmarkierung war nun die rote Raute zu sehen, denn bis zum Fährlefelsen (727 m) verlief die Wanderung auf dem Westweg, um dann auf den Querweg Rottweil-Lahr mit seiner rot/blauen Markierung abzubiegen. Weiter ging es hinunter zum Offenbacher Eckle mit seiner Schutzhütte. In ihren kühlen Schatten wurden dann die Schätze aus dem Rucksack ausgepackt und die verdiente Mittagsrast gemacht. Die restlichen knapp 4 km nach Hornberg waren reiner Wandergenuss. Der Biergarten am Schloss Hornberg war so reizvoll, dass hier zur Schlusseinkehr abgebogen wurde. So kam jeder noch zu seinem Nachtisch, sei es der frische Kuchen, ein kühles Bier oder ein großer Eisbecher. Lisa, das hast du gut gemacht und freuen uns schon auf die Wanderung 2019.

 

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Tourdaten

Wo kommt das Salz her? Saline Rottweil                                                         23.06 2018

Am Sonntag, den 23. Juli wurde die Saline Wilhelmshall in Rottweil besucht. Hier hatte der Förderverein Salinenmuseum seine Pforten für den Schwarzwaldverein geöffnet. Nur einige Schritte vom Parkplatz bis zur Saline war die Wanderung an diesem Tage lang. Auf dem Hof waren schon die Bänke und Tische aufgebaut, an denen das Duftsalz nach der Führung gemischt werden sollte.

Die erste Station der Führung war der Solerundbehälter. Hier wurde die Geschichte und die Methode der Salzgewinnung in der Rottweiler Saline mit Bildern und original Werkzeugen dargestellt. Mit einem kleinen Modell konnten die Schwierigkeiten beim Austausch des Bohrgestänges gut vermittelt werden.

In der zweiten Station wurde gezeigt, wie mit Hilfe der Wasserkraft der Prim die Sole aus 114 m Tiefe gefördert wurde. Diese Sole wurde bis 1969 noch auf die "Saline", dort wo heute eingekauft werden kann, hoch gepumpt. Dort wurde die Sole solange erhitzt, bis das Wasser verdampft war und sich die weißen Salzkristalle bildeten.

In der dritten Station des Museumsbesuches konnten die Wissbegierigen den Geschmack von Salzsole, Meerwasser und Nudelwasser vergleichen und mit einem Hygrometer den Salzgehalt bestimmen.
Und mit dem Salz aus der Saline konnte sich jeder Teilnehmer sein Duftsalz mischen und mit nach Hause nehmen.
Eine schöne Erinnerung an diesen Tag.

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Der Fohrenbühl von seinen schönsten Seiten                                                   10.06 2018

Herrliches Wanderwetter, tolle Wandertruppe, schöne Waldwege und weite Blicke in den Schwarzwald, was wollte man mehr? Am Sonntag, dem 16.6. um 11 Uhr war der Start der 12 köpfigen Gruppe aus Dornhan. Anni Eberhart hatte die Strecke ausgesucht, die am Wanderparkplatz auf der Passhöhe begann. Zunächst ostwärts verlief der Weg am Waldrand entlang, so dass der Ausblick Richtung Sulgen ungestört war. So warm gelaufen, konnte der Anstieg zum Mooswaldkopf mit den Gedächtnishaus Fohrenbühl des Schwarzwaldvereins in Angriff genommen werden. Die Wegebeschilderung wies den Weg hinauf auf den Gipfel. Dort angekommen schien nicht nur die Sonne von oben, sondern auch die Sonne des Lauterbacher Planetenweges. während des Aufstiegs konnten die Wanderer so Besuche bei den Begleitern der Sonne machen und erfahren wie klein eigentlich unser Heimatplanet ist.
Die Rast auf der Höhe ermöglichte auch den Aufstieg auf den Turm, der einen imposanten Rundblick ermöglichte. Im Dunst waren auch die Alpen zu erahnen.
Da hier der höchste Punkt erreicht war, konnte so die Schwerkraft genutzt werden, den Ausgangspunkt mit leichten Schritten zu erreichen. Im Gasthof Adler fand die Wanderung unter den Sonnenschirmen ihren fast festlichen Abschluss.

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In Stuttgart ist´s  gut wandern                                                                     03.06 2018

Dass dieser Satz stimmt, erfuhren 16 Wanderer/innen  bei strahlendem Sonnenschein am 3.Juni.

Nach der Zug- und S-Bahnfahrt von Horb  zur Stuttgarter Schwabstrasse erklommen sie den Hasenberg, mit schönen Ausblicken in den Stuttgarter Süden und Westen.

Besonders beeindruckend war auch der nächste Aussichtspunkt Birkenkopf alias  „Monte Scherbelino“. Dieser Berg wurde durch die Anhäufung der Trümmerteile nach dem zweiten Weltkrieg um 40 Meter erhöht.

Entlang den Parkseen führte der Weg weiter zum Bärenschlössle, wo eine ausgiebige Rast gemacht wurde.

Durch das  Bernhardtsbachtal erreichten die Wanderer gegen Nachmittag Schloss Solitude, die letzte Station der Wanderung.

Straßenbahn und  Zug brachten die Gruppe zurück nach Horb. Eine letzte Aussicht genossen sie  schließlich bei der Abschlusseinkehr auf dem „Rauschbart“.

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Kräuterschnecke neu bepflanzt                                                                         26.05.2018

Am Samstag, den 26.5. wurde die Kräuterschnecke am Betzweilerweg aus dem Winterschlaf geweckt. Die nassen Tage im Mai hatten den Boden gut vorbereitet, um den neuen Pflanzen und den Blumensamen genügend Feuchtigkeit für ihr Gedeihen bereitzustellen.

Das Wetter an diesem Tag war hervorragend. Vielleicht sogar ein wenig zu warm. Pavillons zum schattigen Verweilen waren aufgestellt, denn es gab neben den Hobbygärtnern auch interessierte Zuschauer. Es wurden schadhafte Stellen ausgebessert und der Losesteinhaufen wurde so umgestaltet, dass hier sich hier mögliche Bewohner wohler fühlen. Im oberen Teil wurde eine Blumenbeet mit einjährigen Blumen angelegt. Zum einen für das Auge der Besucher, zum anderen, um hier den Insekten Pollen und Nektar zur Verfügung zu stellen.
Nach etwas mehr als 2 Stunden war alles wieder vorzeigbar und doch noch genügend naturbelassen. Auch der Müll aus den umliegenden Hecken hatte seinen Platz in den Müllsäcken gefunden und auf der Rückseite der Hinweistafel waren weitere interessante Lehrtafeln angebracht.
Der Duft der Roten vom Grill machte hungrig, die Getränke in den Kühltaschen hatten die richtige Temperatur und die Bänke unter den Pavillons waren schnell voll besetzt. Das letztere lag aber wohl an dem einsetzenden Regen. Aber das hatte auch sein Gutes. So brauchten die Pflanzen nicht extra gegossen werden. Wahrscheinlich war das die Belohnung aus dem Himmel für die Fleißigen vom Schwarzwaldverein.

 

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Maiausflug nach Südtirol                                                                  28.4.  bis 01.05.2018

Wieder einmal zog es 37 Mitglieder des Schwarzwaldverein Dornhan nach Südtirol. Mit dabei waren Wiederholungsreisende und auch neue Gesichter. Und natürlich Lothar und Ingrid Kaufmann als lebende Reisebücher, der Bus von Glatttalreisen, als sicheres Gefährt und Gerhard, unser Busfahrer, als Meister der engen Kurven. Früh war der Start am Samstag, dem 28.April. Aber in den ersten, dämmrigen Stunden im Bus konnte der verlorene Schlaf etwas nachgeholt werden. Mit dem Rasthof Rosenberger begannen dann die Déjà-vu-Erlebnisse. Aber doch immer wieder verschieden. Kaffee und Hefezopf als Gruß vom Adlerbeck, Reschenpass mit Schnee, Reschensee mit weniger Wasser, die Apfelbäume in voller Blüte und die Weinstöcke mit den ersten Ranken. Auch der Frühschoppen in der Forst-Brauerei fand an der neune, ausgebautenTheke statt.

Nun begannen die neu ausgesuchten Highlights unserer Reiseführer. Der größte Himbeerhof in Südtirol stand auf dem Programm. Für die einen ein Ziel den Mittagshunger zu stillen, für die anderen, sich in den in den Berg gegrabenen Katakomben zur verlaufen. Der Name „Dursterhof“ an der Flanke der Texelgruppe. Die Sonne tat alles, damit der kleine Auf- und Abstieg auch mit Schweiß verbunden war. Am Abend gab es italienisches Flair durch den Besuch der Pizzeria „Goldener Stern“. Der Wein war belebend und die Teller übervoll. Damit war für diesen ersten Tag die nötige Bettschwere erreicht.

Welch ein Zufall, am Sonntag war Weinwandertag in Kaltern. Die Schwarzwaldgruppe schaffte an diesem Tag „stattliche“ 10 km. Wobei einige Höhenmeter durch den Ab und Aufstieg in die Weinkeller verursacht wurden. Wein, Musik und kleine Leckereien gab es an den Stationen der Weingüter. Der Abschluss der Wanderung, es konnte nicht anders sein, war die Aussichtsterrasse der Weinkellerei Dominikus. Nach dem sonnigen Tag waren die kurzen Schauer gut zu ertragen. Zum Abend hin war als Treffpunkt die Seeperle mit dem Wirt Heini ausgemacht. Hier spielte Gerhard auf seinem Akkordeon auf. Nicht der Busfahrer, sondern ein alter Freund von Lothar. Auch der „Chor des SWV“ nutzte die Gunst der späten Stunde für eine Probe.

Ein Schluchtensteig der besonderen Art stand am Montag auf dem Programm. Canyon Rio Sass, eine Schlucht, deren Einstieg mitten in der Stadt Fondo gelegen ist. Helm und Regencape waren Pflicht. Nach einer Einführung konnte der Abstieg auf den 348 eisernen Stufen beginnen. Unten der rauschende Gebirgsbach und darüber – am Anfang die Häuser der Stadt, später dann der blaue Himmel. Ein Erlebnis der besonderen Art. Die Rückfahrt mit dem Bus hinunter ins Tal der Etsch, gab so manchen Blick frei auf die in der Ferne liegenden Dolomiten. Auch dieser Tag hatte einen Abend. Für einen schönen Abschied bietet sich der Winkelkeller an. Hier hatte an diesem Abend der Chor des SWV endlich seinen Auftritt. Begleitet von Paul Herbstreuter an der Gitarre und Jürgen Knöpfle auf der Mundharmonika wurde so manches Lied gesungen. Auch von denen, die bisher noch nicht im Chor gesungen hatten. Ob es an der Zunge lösenden Wirkung des Rotweins lag?
1. Mai, der Tag des Abschiedes von den schönen, sonnigen Tagen in Südtirol. Über den Brenner mit einem Abstecher auf der Bergisel Schanze, ging es wieder in die Heimatstadt Dornhan. Einige mit dem Versprechen wieder Wiederholungstäter zu werden.

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Ritter und Prinzessinnen lassen die Ruine Brandeck wieder zur Burg werden  05.05.2018              

Am Samstag, den 5. Mai haben der Schwarzwaldverein und der städtische Kindergarten aus Dornhan ihre Familien zu einem Ausflug in die Vergangenheit eingeladen. Zum Start der Reise erschallte das Horn des Hans von Brandeck am Kinderhaus. In feierlichem Wams führte er den Tross der Kinder, mit Eltern und Erzieherinnen zur Burg auf der anderen Seite des Heimbachtales. Auf dem Weg dorthin mussten die angehenden Ritter und Prinzessinnen lernen Signale aus der Löwenzahnpfeife zu geben, am Seil Lasten zu ziehen, steile Hänge hinab- und hinaufzusteigen, Wettfahrten auf dem Heimbach auszutragen. So ausgebildet konnte der Burgberg als letzte Prüfung erklommen werden. Am Rand der Burg standen der Burgherr, das Burgfräulein und zwei seiner Knappen. Hans von Brandeck erbat ehrerbietig Einlass für seine 60 köpfige Schar. Diese wurde gewährt, mit der Auflage, dass alle Mädchen und Jungen sich in Ritter und Prinzessinnen verwandeln müssen. Mit diesem Versprechen auf den Lippen füllte sich der Burghof mit Leben.

 

Die Kleiderkammer wurde gestürmt, in der Holzschmiede wurden Schwerter gefertigt, in der Schatzkammer wurden Kronen und Birkengeschmeide gebastelt. Der Burgherr prüfte alles und das, was gut war, wurde mit einem Brandzeichen in Form einer Raute versehen. So konnten die Mauern der Burg erklommen werden und der Hauch einer vergangenen Zeit erfüllte das alte Gemäuer.

 

Als dann das Geheimnis des Burgschatzes gelüftet wurde, schwärmten alle zur Suche aus.

Drei Schatztruhen wurden gefunden und deren Inhalt gerecht verteilt. Damit waren alle Aufgaben dieses Tages erfüllt. Als Belohnung lud der Burgherr seine neuen Gefolgsleute zum Schmaus in seinen Festsaal zu Busenweiler ein. Hier fanden Pommes und Kuchen, Kaffee und Apfelschorle schnell ihre Abnehmer. Zum Schluss wurden alle Kinder mit einem Ritterschlag in die Gefolgschaft derer zu Brandeck aufgenommen. Als Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag, erhielten alle einen Ansteckpin des Schwarzwaldvereins. Und wer von den Rittern mehr erfahren wollte, der konnte sich einen Film über das Leben der Ritter anschauen.

Bestimmt haben die Kinder in der kommenden Nacht noch von diesem erlebnisreichen Tag geträumt.
Der Lohn für die vielen fleißigen Hände, die zum Gelingen beigetragen haben, war das Lachen der Kinder an diesem Tag.

 

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"Guck a mol Wegle" - Mini am Hofstetterbach                                            08.04.2018

 

 Sonntag, 8.4., herrliches Wanderwetter. 28 erwartungsvolle Wanderer und 2 Radfahrer. Ziel der Parkplatz am Spitzenberg. Erster Anstieg zum Aussichtspavillon, verschnaufen, schauen und weiter nach Hofstetten.

Nach der Kaffeepause hinauf zur Hans-Jakob-Kapelle und dann gemütlich im Tal zurück zum Auto. Ein verspäteter Osterspaziergang. Ein Dank an die beiden Wanderführer Gerda und Hans-Dieter Moldt, die uns diesen schönen Flecken Erde gezeigt haben..

 

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Rottweil von unten - oben und innen                                                       04.03.2018

Von Stefan Borm

An einem wunderschönsten Frühlingstag trafen sich 33 Wanderer der beiden Schwarzwaldverein Ortsgruppen Dornhan und Betzweiler-Wälde, um in und um Rottweil herum eine abwechslungsreiche Halbtageswanderung gemeinsam durchzuführen.

Der erste Höhepunkt folgte unmittelbar nach dem Start der insgesamt etwa 11 km Wanderung im Kraftwerksbereich der ehemaligen Pulverfabrik nach einem kurzen Aufstieg hinauf auf’s „Berner Feld“, wo der neue Testturm der Fa. Thyssen-Krupp besichtigt wurde.

Die Auffahrt mit dem „Panorama-Aufzug“, noch in konventioneller Technikausführung, war schon ein Erlebnis für sich, aber der grandiose Ausblick von der Panorama-Plattform bei Sonnenschein und sehr guter Fernsicht war dann nochmal etwas ganz besonderes.

Nach dem gut einstündigen Besuch des Turms ging es dann weiter auf der eigentlichen kleinen Wanderung rund um und später auch durch Rottweil. Pünktlich um 15:00 Uhr trafen wir am vereinbarten Treffpunkt an der Volksbank mit dem Stadtführer Klaus Günthner zusammen, der uns dann auf den weiteren 90 Minuten sehr informativ und kurzweilig über die Stadt Rottweil und seiner Geschichte informierte. Ich denke, dass zum Beispiel noch niemand von unserer Gruppe wusste, dass der Turm der katholischen Stadtkirche schief ist und warum, sowie der von außen eher schlichten evangelischen Kirche nicht anzusehen ist, welcher Prunk sich in deren Innerem befindet – und ebenfalls wieder, warum das so ist, oder?. Die33 Wanderer wissen es jetzt.

Nach der Stadtführung ging es weiter auf unserer kleinen Rundtour durch Rottweil zurück zum Parkplatz, von wo aus die meisten dann noch mit zur Schlusseinkehr im Genießerhof in Dietingen fuhren. Hier konnten wir dann bei sehr leckeren Gerichten in stimmungsvollem Ambiente die vielen Eindrücke der Wanderung gemütlich genießen. Ein sehr schöner Tag neigte sich so dem Ende entgegen. Was von den meisten Teilnehmern am Schluss noch zu hören war, dass sie sich den heutigen Tatort im Fernsehen anschauen wollten. Denn diesen Tat-Ort kennt in unserer Gegend jeder.

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Super Wetter, viel Schnee und etwas schattige Pisten                          13.01.2018

 

Früh klingelte der Wecker bei den 15 Skibegeisternten aus Dornhan. Erster Treffpunkt am Samstag, den 13.1. war der Busparkplatz in Reinau. Die für den Schwarzwaldverein im Bus reservierten Plätze waren schnell eingenommen. Manch einer holte bei der 4-stündigen Anfahrt nach Warth-Schröcken noch etwas Schlaf nach. An der Skistation Salober angekommen, waren dann alle hellwach. Sei es durch den hellen Sonnenschein oder die Kälte, die einem beim Aussteigen aus dem Bus entgegenschlug.

Dem Können entsprechend, teilte sich die Gruppe auf. Das Angebot für eine Rundfahrt über alle Pisten des Skigebietes, wurde gerne angenommen. Zuerst wurden die Schwünge auf den sonnenbeschienenen Pisten geübt. So eingefahren und die Muskeln auf Betriebstemperatur, konnten auch die schattigen Pisten erobert werden. Hier war der Schnee noch hart und der Kanteneinsatz gefordert.

Das strengt an und macht Hunger und Durst. Wie gut, dass es Zeit war, zum Treffpunkt in die Auenfeldhütte zu fahren. Um halb eins waren dann alle wieder zusammen. Neben der Stärkung aus der Speisekarte, wurden auch die Notrationen aus Süßem und Scharfen verteilt.

Für den Nachmittag bildeten sich neue Gruppen. Hier wurden die Erfahrungen des Vormittags untereinander weitergegeben und die bisher nicht gefahrenen Pisten ausprobiert. Genug Pisten für diesen Tag waren vorhanden.

Um 17 Uhr war die Abfahrt angesetzt. Etwas Verzug gab es schon, aber das war im sogenannten studentischen Viertel. Die Plätze wieder eingenommen, setzte schon die Dämmerung ein. Auf der Heimfahrt, waren unsere vier jungen Damen die Discjockeys. Mit Handy (Werbung ist verboten) und Bluetooth-Lautsprecher wurden Oldies und Partykracher zum Besten gegeben. So mancher der älteren Teilnehmer wurde da an die Zeit im Filou oder in der Rio Bar erinnert. Und auch an das Ausschlafen am Sonntag

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In knapp 2 Stunden ins Karakorum zum K2 und wieder zurück                 05.01.2018

Zum zweiten Mal wurde das „Café Kotflügel“  in Bettenhausen zum Ausgangspunkt einer gemütlichen Reise in ein fernes Land. Am Freitag, den 5.1.17 war der Reiseleiter für dieser Reise des Schwarzwaldverein Dornhan Bertram Rueb. Seine Frau Ingeborg und er reisten im September/Oktober 2013 in den Himalaja an den Fuß des 8611 Meter hohen K2.
Allein die Hinreise über die Türkei nach Kirgisistan und dann nach weiter nach China hinein zum Ausgangsort der Wanderung Yilike, war schon ein Abenteuer für sich. In dem kleinen Gebirgsdorf auf 3500 m Höhe endete die Fahrt mit modernen, kraftstoffbetriebenen Verkehrsmitteln. Ab hier waren 13 Kamele und ein Esel die Geländefahrzeuge mit Vierbeinantrieb. In den nächsten 14 Tagen wurden 190 km und mehrere 1000 Höhenmeter gemeistert. Der höchste überwundene Pass hatte stattlich 4805 Meter Höhe. Der Lohn für die beiden Abenteurer war eine von Menschen unberührte Natur, Berge, die sich über 8000 Meter in den Himmel strecken, eiskalte Gebirgsflüsse, die es mal zu Fuß, mal zu Kamel zu überwinden galt. Das alles wurde in dem Multivisionsvortrag gezeigt. Neben den eindrucksvollen Bildern zeigten insbesondere die Videosequenzen die Strapazen dieser Trekkingtour.
Aber auch die Menschen, die in dieser Abgeschiedenheit leben, wurden den Zuhörern nahe gebracht. Sei es in Bildern oder durch die lebendige Beschreibung während des Vortrages. Aufkommenden Fragen wurden von Bertram Rueb aus seiner ganz persönlichen Erfahrung beantwortet. So reisten die Besucher der Veranstaltung in knapp zwei Stunden 6250 km nach Osten, durch die Schluchten des Karakorums und wieder 6250 nach Westen. Dem Applaus nach hat es allen gefallen. Als Gastgeschenk bekam der in Gegenbach beheimatete Bertram Rueb einen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem berühmten Brauwasser Alpirsbachs.

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