Schwarzwaldverein Dornhan e.V.
Schwarzwaldverein Dornhan e.V.

Aktuelles

In diesem Jahr werden alle noch ausstehenden Wanderungen und Veranstaltungen nicht durchgeführt.
Diese finden immer in geschlossenen Räumen statt. Die Kontaktverminderung soll eine mögliche Ansteckung vermindern.

Ausgenommen ist die Mittwochswanderung.
Eine Einkehr gehört nicht zur Veranstaltung.

Mittwochswanderung  01.12.2021

Wir treffen uns am Mittwoch,

den 1. Dezember 2021 um 13.30 Uhr am ZOB

und fahren mit Privat-Pkw nach Leinstetten.
Dort führen wir eine Rundwanderung durch.

Es geht im Dorf hoch, dann nach Bettenhausen und zurück, eine Strecke mit 6 km.
Eine Einkehr ist in der Schloßbrücke möglich.
Es gelten die Coronaregeln in der Gastronomie.

Bitte Maske und Impfnachweis nicht vergessen.

BERICHTE  2021

Zur Aachquelle übers Wasserburger Tal u. zurück                  26.09.2021

 

Obwohl die Wetter-App für Aach gutes Wetter versprach, fuhren wir gen Bodensee mit höchster Scheibenwischerstärke, aber trotzdem hochmotiviert! Am Startpunkt waren die Tropfen versiegt und mit Regenschirmen im Rucksack starteten wir unsere Tour durchs Wasserburger Tal. Förster machten aus unserem Premiumweg zu Beginn einen Adventure-Weg. Tiefe Spuren hinterließen die Traktoren und bis zur Anhöhe stiegen wir über abgeholzte Buchen. Das Wetter zeigte alle Variationen, aber die Sonne ließ uns doch nicht im Stich und wir konnten am Zwei-Seen-Blick (Überlinger See und Untersee) unser Rucksackvesper genießen. Beim Abstieg zur Aachquelle kamen wir an der Ruine „Alter Turm“ und an Dolinen vorbei, welche Einsturzkrater von Quellhöhlen sind und von denen aus Höhlenforscher einen Zugangsstollen zur „Donauhöhle“ gegraben haben. Nach sechs Kilometern hatten wir uns eine längere Pause bei einer Einkehr, im Freien, an der Jägermühle redlich verdient. Man zählte ca. 15 Kuchen im Angebot! Neben dem Gasthaus sprudelte munter das Wasser aus 18 Meter Tiefe aus dem Aachtopf hervor, um Richtung Bodensee weiter zu plätschern. Wir setzten unsere Wanderung fort, hatten wir ja noch gute sieben Kilometer zu gehen. Oberhalb lag das Städtchen Aach mit dem schönen Geißbock-Brunnen und schön anzuschauenden Häusern. Dort gab es - diesmal mit klarer Sicht – schöne Aussichten auf die Hegauer Berge. Danach machte man sich auf ins Wasserburger Tal und blickte noch kurz ins „Greise Gesicht“. Schön war`s, das Wetter hatte es doch nochmal gut gemeint mit uns!

 

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Zwei Tage auf den Löwenpfaden                                                     4./5.9.2021

Zwischen Himmel und Höhle bei jedem Wetter                            26.07.2021

 

Dem wechselhaften Sommerwetter zum Trotz fanden sich nach einer einjährigen Pause endlich wieder Groß und Klein zur GPS-gestützten Schatzsuche zusammen. Die knapp sechs Kilometer umfassende Rundwanderung fand auf dem Naturerlebnispfad in Kolbingen am Rande des Donautals statt.
Knapp dreißig Teilnehmer aus der Umgebung von Dornhan und Rottweil starteten gemeinsam vom Wanderparkplatz, von wo aus nach einer kurzen Einführung in die Materie die Kinder den Vortritt hatten und die Gruppe von einem kreativen Versteck zum nächsten lotsten.
Doch auch abseits der Geocaches hatte der Waldpfad viele sehenswerte Stationen zu bieten, die teils auch Interaktion erforderten, sei es beim Tannenzapfenwerfen, beim Erklimmen des Adlrehorsts oder bei einer Partie Waldmemory.
Der Wendepunkt wurde durch die Kolbinger Höhle markiert, die in zwei Gruppen besichtigt werden durfte, wovon die allermeisten gerne Gebrauch machten. Während sich die eine Gruppe untertage an Stalgmiten und Stalagtiten und faszinierenden Gesteinsformationen erfreuen durfte, konnten die anderen dem Regenschauer dank überdachter Sitzgelegenheit entgehen und eine Vesperpause einlegen.
Die ganz mutigen Kleinen wagten sich unter Aufsicht zum Aussichtspunkt am Frauenfels vor, der auch bei trockener Witterung eine Herausforderung bietet und heute besonders behutsam erklommen werden wollte. Der Blick ins Donautal war die Strapaze aber allemal wert.
Auf dem Rückweg legte sich der Niederschlag und die neugierigen Bewohner des großen Rehgeheges am Wegesrand zeigten sich gesellig. Nebenbei galt es die letzten Dosen zu finden und mit ein paar zuvor präparierten Zusatzinformationen dem finalen und Schatz Herr zu werden, der gut verborgen und gesichert nahe dem Spielplatz wartete.
Der Schatz wurde gegen kleine Geschenke eingetauscht, die an alle fleißigen Sucher ausgehändigt wurden. Der wahre Schatz war aber das Zusammentreffen und gemeinsame Wandern auf einer für Jedermann geeigneten Strecke mit vielen sehenswerten Details. Es war die perfekte Auszeit vom Alltag und der Beweis, dass es kein sc
hlechtes Wetter gibt.   

 

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KANU _ statt paddeln Laufen, statt nass Sonne                            11.07.2021

 

Hochwasserbedingt wurde am Sonntag, den 18.7. die Fahrt auf dem Necker abgesagt. Dennoch wollten wir den Tag nicht verstreichen lassen, um etwas gemeinsam zu unternehmen. Da für das Grillen schon alles vorbereitet und der Platz für uns reserviert war, ging die Anreise erstmal nach Fischingen.
Wie gut, dass es dort die Ruine gibt (und der Wanderführer dort vorige Woche schon gewesen war).
Alle einen kleinen Pseudo-Hunger durch Auf- und Abstieg geholt. Dabei sind dann einige nicht durch das Neckarwasser nass geworden, sondern durch Verlust von Kühlflüssigkeit des eigenen Körpers.
Wie immer hat der Blick von oben ins Neckartal die Entlohnung gebracht.
Der Abstieg wurde kurzzeitig durch in den Weg gelegte Bäume zum kleinen Kletterabenteuer aufgewertet. Aber auch das konnte von allen gemeistert werden.
Zurück zu Bootsanlegestelle „Kanusport Neptun“ mit schon glimmender Holzkohle, konnte Joachim Krause, unser Grillmeister, Wurst, Fleisch und andere Köstlichkeiten auf den Grill legen

Die Getränke kamen, noch etwas kühl, aus dem Keller und die mitgebrachten Salate fanden auch ihre Abnehmer.
Das Kanufahren war fast vergessen, den schön war es.
Aber 2022 gibt es ja auch noch einen Wanderplan, den Neckar und Neptun.

 

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Albblickwanderung  Ruine Wehrstein. Empfingen u. Domöne Wehrstein  1.07.2021

 

Zwölf Wanderfreunde haben sich am 11.07.2021 von ein paar Regentropfen beim Losfahren am Dornhaner Busbahnhof nicht abschrecken lassen. Beim Start der Wanderung am Mühlheimer Sportplatz gegen 13:00 Uhr war es trocken und im Laufe des Nachmittags klarte es immer mehr auf und schließlich kam auch die Sonne heraus. Zunächst ging es am Mühlbach entlang bis zum Neckar und dann über einige Stufen und einen schmalen Waldpfad hinauf zum Mühlheimer Feld, dann die alte Dorfstraße hinunter nach Fischingen mit seinen malerischen Häusern. Erneut über Treppenstufen und einen Waldpfad ging es hinauf zur Ruine Wehrstein, mit einem herrlichen Blick über Fischingen und das Neckartal bis zu den Höhen der schwäbischen Alb. Nach einer Trink- und Vesperpause führte ein Schotterweg und ein Wiesenweg zu den Empfinger Höfen oberhalb der Hofanlage Wehrstein. Von dort hatte man einen tollen Rundblick nach Dürrenmettstetten, Beffendorf, Schillerhöhe, Holzhausen und die Ausläufer der Alb. In Empfingen ging es vorbei an der Kirche und dem Schulgelände zum Tälesee und zur Autobahn. Während zwei Frauen vor der Autobahn die Abkürzung nach Mühlheim nahmen, überquerten die anderen mutig die Autobahn und wanderten entlang des Naturschutzgebiets Weiherbach zur Domäne Weiherhof. Über einen schattigen Waldweg führte der Weg zurück Richtung Sportplatz Renfrizhausen, mit Blick über Empfingen, Renfrizhausen und die Autobahnbrücke Mühlbachtal. In Mühlheim ging es durch die alte Ortslage zum Gasthof Rössle. Bei warmem Sonnenschein konnte die Gruppe ab 17:15 Uhr unter einem Zelt vor dem Gasthof bei leckerem Essen und Getränken den schönen Wandertag in gemütlicher Runde ausklingen lassen, bevor es die letzten 400 Meter zurück zum Auto ging.

 

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Mühlbachhöhenweg                                                       04.07.2021

Die Ausläufer der Alb haben sehr schöne Gebietsnamen: Haderberg, Kohlhalde, Karpfenbühl, Busenloch, Keltertal und Bühlwald. Damit die alles gefunden werden kann, ist hier der Mühlbachhöhenweg angelegt worden. Diesen Weg in einem zweiten Teil zu begehen, war am 4. Juli angesagt. Es war die erste Wanderung aus unseren Wanderprogramm in diesem Jahr.
Dank günstiger Corona-Werte konnten wir wieder, so wie wir es gewohnt sind, frei wandern.
Acht Wandersleut starteten im Industriegebiet, jenseits der Autobahn. Johanna Schwarz war die ortskundige Wanderführerin und Ingrid Pantaenius unsere Organisatorin. 11 km sollten es werden, mit 250 Hoch und 260 Meter herunter. Die Wege waren mannigfaltig. Forstwege, die die Kommunikation geflügelten, Hohlwege, die die Sicht in die Enge zwängten und schmale Pfade, die alle Aufmerksamkeit erforderten. Wichtig für uns war, dass gemeinsame Erlebnis in einer abwechslungsreichen Landschaft. Das macht Hunger, der Grill und Spielplatz nach 2/3 Strecke,. gab Gelegenheit den Rucksack zu plündern. Einige hatten wohl zu wenig mitgenommen, denn auch beim Abendschmaus in der Pizzeria wurde noch kräftig zugelangt. Ein gelungener Einstieg, mit der Hoffnung verbunden, dass wir den Rest unseres Programm machen können.

 

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Neues von den Mittwochswanderern                                         07.07.2021

 

Auch die Mittwochswanderer haben ihre monatlichen Wanderungen wieder aufgenommen. 10 Junggebliebene haben sich der Mittwochsherausforderung gestellt. Diesmal war Weiden mit seinen vielen Wegen das Gebiet, das wieder erkundet wurde. Oder lag es am Schatten, der am Ende zum Einkehren einlud. Das wissen nur die, die dabei waren.

Am 4. August gibt es wieder ein neues Ziel und vielleicht neue Junggebliebene, die mit laufen

 

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Berichte Rückschau  2020

Fledermauspfad + Xanderklinge bei Calw                                                  11.10.2020

Schluchten und buntes Blattwerk. Ein herbstlicher Wandertag.

Eine der wenigen Wanderungen, die wir in diesem Jahr durchführen konnten, führte uns am Sonntag den 11.10. ins Nagoldtal. Hier sollten Fledermauspfad und Xanderklinge erwandert werden. Beides sind kleine Seitentäler der Nagold. Die beiden Bäche haben sich tief in den Sandstein eingegraben. Wasserfälle und ein fast klammartiger Charakter sind das Ergebnis der Arbeit des Wassers.
Startpunkt war der Parkplatz beim Krabba Nest, dem Einkehrort in Holzbronn. Erste Etappe war die Talmühle. Entlang eines kleinen Baches, der sich auch in den Felsen geschnitten hatte, aber leider nicht die Berühmtheit der Xanderklinge erreicht hat, ging es hinunter ins Tal. Über die schmale Brücke zum anderen Ufer der Nagold. Um hier wieder bergauf, Richtung Neubulach, den Fledermauspfad zu erkunden. Mit vielen Schautafeln wurde über das Leben der Fledermäuse berichtet. Teils im Bachbett, teils an den Hängen entlang war Trittsicherheit gefragt. Einige bunte Wandersteine waren uns dabei Wegmarkierung. Von der Poche des Silberbergwerkes „Hella Glück“ halfen Stufen die angekündigten Höhenmeter zu bezwingen, unterbrochen von der Rast am Mundloch des Bergwerkes.
Zurück war es wieder leicht, denn bergab ist es im Allgemeinen einfacher. Wieder an der Talbrücke lockten Kaffee und Kuchen in der kleinen Gaststätte Talmühle mit seiner urigen Wirtin. Dann wieder über die Nagold und der Bahnlinie zum Einstieg in die Xanderklinge. Ja das war ein Erlebnis. Größere und kleinere Felsen mussten umgangen werden. Aber der Weg war klar erkennbar, da viel begangen. Ziel war der erste große Wasserfall. In diesem Jahr eher nur eine feuchte Felsstufe. Hier endet der offizielle Weg, da die Klinge ein Naturschutzgebiet ist und nur teilweise begangen werden soll. Leider hat sich diese Erkenntnis nicht bei allen Wanderern durchgesetzt.
Ein steiler, fast alpiner Aufstieg leitete zum Hauptweg zurück, der, als Belohnung für die Einhaltung des Naturschutzes, zu einem Aussichtspunkt führte. Von dort hatte man einen schönen Blick aus der Vogelperspektive in die Schucht.
Leider war die Schatztruhe mit kühlen Getränken am oberen Punkt der Schlucht schon leer. So war Rucksackversorgung angesagt, um den letzten steileren Anstieg an diesem Wandertag mit Mineralwasserkraft zu bewältigen.
Der Ausgangspunkt war nach 4,5 Stunden und 370 Hm erreicht und beendete die gemeinsame Wanderung. Das nahegelegene Krabba Nescht hat dann einige der Wanderer doch zur Einkehr „verführt“.

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Wanderwochenende auf der Schwäbischen Alb                                       05/06.09.2020

Zwei Tage gemeinsames Wandern standen als diesjährige Mehrtageswanderung auf dem Programm der Ortsgruppe. Als Basislager diente der Landgasthof Ochsen in Eybach bei Geislingen. Hier auf dem Parkplatz war der Treffpunt der 13 Wanderer. Perfekt auch, dass hier die Bäckerei mit frischen Kaffee und Butterbrezel das zweite Frühstuck anbieten konnte. Auch die Zimmer im Gästehaus konnten schon bezogen werden.
Ausgangspunkt war der Stadtgarten in Geislingen. Vor hier aus war die Runde „Steigen-Tour“ perfekt ausgeschildert. Entlang der Bahnlinie „Geislinger Steige“, wurden die Ruine Helferstein und der Ödenturm besucht. Wie gut, dass auf dieser Tour 2 Lokführer dabei waren. So konnte zum einen die Einhaltung des Fahrplanes überwacht und – was viel interessanter war – einiges über die Tricks bei der Bewältigung des Albaufstieges erfahren werden.
In Amstetten (nicht in der Schweiz) hatte die Truppe den Aufstieg geschafft und nun ging es im „wesentlichen“ bergab, auf der anderen Seite der Rohrach. Natürlich mit eine anständigen Rast in der Straub Mühle. Das war auch notwendig, denn bei KM 11 sollte noch ein 150 m hoher Anstieg kommen, der auf die Hochfläche führte. Mit einem Ausblick auf den Tiroler Felsen. Nach dem Besucht des Ostlandkreuz war dann noch der letzte Abstieg an diesem Tag zu meistern.

An diesem Tag musste kein Lokal zur Schlusseinkehr gefunden werden. Der Landgasthof Ochsen hatte eine reichhaltige Auswahl. Das Angebot des Tages war ein, wie sich herausstellen sollte, vorzüglicher Sauerbraten. Mit einem gemütlichen Zusammensein, bei gebotenen Abstand, klang dieser erste Tag aus.
Ein gemeinsames, ausgiebiges Frühstück war der Start in den zweiten Tag. Auf dem „zweitschönsten“ Wanderweg 2018, der Felsenrunde, mit etwas mehr als 13 km, sollte es an der Traufkante entlang gehen. Nach dem 220 Meter hohen Anstieg war die Hochfläche erreicht. Durch lichte Wälder, den Trauf mit seinen verschiedenen Felsen auf der einen und Acker und Wiesenflächen auf der anderen Seite des Weges, ging es nach Oberböhringen. Zur Mittagszeit waren die Kapazitäten der örtlichen Gastronomie mehr als ausgelastet, und eine kühle Erfrischung tat Not. Wie gut, dass es hier einen Golfplatz mit einer sehr netten Pächterin gab. Ein nettes „Hereinspaziert“ öffnete die Tür und eine App erleichterte die vorgeschriebene Eingabe der Personalien. Auf der Terrasse fanden alle einen Platz. Getränke und Süßes wurden schnell bestellt. Erholt und gestärkt wurde die zweite Hälfte der Wanderung in Angriff genommen. Der Dreimännersitz mit seiner großen Schaukel und der Schillertempel waren noch bekannte Punkte, die auf der Wegstrecke lagen.
Auf dem Parkplatz des Sportvereins, Ausgangspunkt der Wanderung, gab es ein großes Lob für Familie Echle, unseren Wanderführern an diesen beiden Tagen. Und es wurde vereinbart, weitere 2 Runden in den nächsten Jahren zu machen. Die Basisstation „Der Ochsen“ gilt dabei als gesetzt.

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Böllat, Schalksburg, Felsenmeer und Bergcafé                                      14.06.2020

Zur ersten gemeinsamen Wanderung nach den starken Beschränkungen hatten Dorothee und Richard Graf eine Tour auf der Alb ausgesucht. Das Wetter am Sonntag, den 14.6. war leider kein perfektes Wanderwetter, das eine schöne Aussicht hätte erwarten lassen. Aber 6 Wanderer haben sich getraut trotz Wetter und Corona-auflagen Richtung Balingen zu fahren.
Für alle „Mutigen“ gab es einen SWV-Mund-Nasen-Schutz, damit im Auto und bei den Pausen die notwendigen Hygienevorschriften eingehalten werden konnten. Sogar ein Seil von 1,5 m Länge war dabei. Wie weit 1,5 sein können, wurde so ganz praktisch bewusst gemacht.
Vom Wanderparkplatz in Burgfelden war der erste Abstecher der Aussichtspunkt Böllat. Die Wolken rissen etwas auf und so konnte ein kleiner Eindruck gewonnen werden, wie ein Weitblick von diesem Punkt aus hätte sein können.
Auf schönen Waldpfaden wurde die Schalksburg, mit dem vom schwäbischen Albverein und der Forstverwaltung errichteten Bergfried, erreicht. Die dortige Bank im Schutz der Buchen, wurde zum Abstellen der Rucksäcke benutzt, denn zur Mittagszeit sollte das Mitgebrachte gegessen werden. Es regnete noch nicht. Auch andere Wanderer waren unterwegs.
Der Abstieg hin zum Felsenmeer war dann von einigen Schauern begleitet. Wahrscheinlich sollte so die Gicht des Meeres nachgestellt werden. Aber die Regen und durchziehende Wolkenfetzen, machten aus dem Felsenmeer eine Märchenkulisse, aus der eine Fee oder ein Waldgeist heraustreten  hätte können.
Wie gut, dass am Ende der Tour das Berg Cafè offen hatte. Der Kachelofen in der Gaststube war warm und wärmte die nassen Wanderer. Kaffee und Kuchen kamen schnell an den großen Stammtisch. Mit gebotenen Abstand konnte das Süße genossen werden.
Eine Wanderung die bestimmt wiederholt werden kann. Auch des Kuchens wegen.

 

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Osterbasteln im Home Office                                                                ab 28.03. 2020

Der Kräutergarten des Schwarzwaldvereins Dornhan ist nun mit bunten Eiern, Hasen und einem österlichen Gruß an die Spaziergänger verziert. Auf Holzbrettern wurden die Motive von den Kinder genagelt. Die Nägel wurden mit bunten Fäden verbunden und fertig war die dreidimensionalen österlichen Bilder.

In einer spontanen Aktion haben unsere jüngsten Mitglieder zuhause wahre Kunstwerke aus alten Holzbrettern gebastelt. Werktische wurden auf die heimische Terrasse gestellt und schon konnte das Osterbasteln durchgeführt werden. Denn leider konnte die für den 28. März geplante Aktion der „Familie im Schwarzwaldverein“ nicht stattfinden.
Wenn die Großen zum Teil im Home-Office arbeiten, dann können die Kinder das auch. Und gar nicht digital sondern ganz analog.

Hoffen wir, dass die Bilderausstellung am Kräutergarten lange erhalten bleibt und nicht durch „Raub“ leer wird.

 

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Von Sulgen nach Eselbach mit eigener Wegmarkierung                      08.03.2020

Am Sonntag, dem 8.3. war die erste größere Wanderung des SWV ausgeschrieben. Wieder einmal begleiteten uns die wanderlustigen Mitglieder des Freundeskreises Pont de Vaux. Wichtig für diese Jahreszeit, das Wetter war perfekt. Uns so waren es 24 Wanderer, die in Sulgen auf unseren neuen Wanderführer Edgar warteten. Zum Startpunkt, mit einem kleinem, flüssigen Muntermacher, mussten die Autos noch einmal kurz bewegt werden. Dann ging es endlich zu Fuß los. Erst einmal hinunter in Tal, was zum warm werden einen nicht aus der Puste brachte. Von einigen Bäumen am Wegesrand lächelte uns ein besonderes Smily an.
Mit dem gewonnenen Schwung vom Hinunter wurde dann der Rundweg um Schramberg in Angriff genommen. Und immer wenn der Weg nicht gewiss war, lächelte unser Smiley uns auf den richtigen Weg. Auf die markanten Punkte in Schramberg machte uns unser Wanderführer immer wieder aufmerksam. Ein Teilziel war der Rappenfelsen mit seiner Schutzhütte. Bald öffnete sich der Wald und gab den Blick frei auf das Tal des Eselbachs und unser Vesperziel die Schwarzwaldstuben. Die Tische waren reserviert und so fand jeder seinen Platz. Und natürlich auch sein Vesper. Edgar hat uns einen Platz gezeigt, zu dem wir gerne noch einmal wieder kommen werden. Zum Dank bekam er vom Vorstand ein Paket frisch gerösteten Kaffee, da er von seiner Kaffeeleidenschaft wusste und eine der letzten Flaschen des Dornhaner Apfelsaftes.

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Winterliche Mittwochswanderung                                                                05.02.2020

Ja es gibt noch Momente mit Schnee in diesem bisherigen Winter. Und diesen Moment wussten die Wanderer am 5.2. zu nutzen. Auf verschneiten Waldwegen ging es von Vordersteinwald Richtung Stumpenplatzhütte als westlichsten Punkt. Nächstes Ziel war die Großvatertanne, diesmal winterlich geschmückt. Die Ödenwaldhütte musste diesmal links liegen gelassen werden, denn in Gasthof „Zum Steinwald“ waren die Tischen reserviert. Wir waren nicht die einzigen an diesem Mittwoch. Das hat sich leider auf den Füllgrad der Kuchentheke ausgewirkt, sie war leider geplündert. Aber die Vesperkarte bot eine reichhaltige Entschädigung. Denn es waren schon fast 6 km Wanderung mit tieferen Schnee an manchen Stellen.

Spielenachmittag im "Stüble " in Masch- zimmern                                    02.02.20120

 

Zum zweiten Spielenachmittag am Sonntag, den 02.02.20, hatten die Organisatorinnen Elke und Ingrid eingeladen. Leider konnte der Wanderteil nicht durchgeführt werden, da dass Wetter nicht der Jahreszeit angemessen war. Aber wenn es Sonnenschein und Schnee gegeben hätte, wären Kartenspiele eine Alternative gewesen?
Und so war das Wetter wieder Schuld, aber diesmal war es ok. Um 14:30 Uhr wurden die Türen des Stüble in Marschalkenzimmern geöffnet. Erfrischungsgetränke und frischgebrühter Kaffee, Kuchen und Muffins standen bereit, sowie ein Tisch mit ausgewählten Kartenspielen. Dieses Angebot haben nicht nur die Familien wahrgenommen, sondern auch die Kartenspieler, die mal wieder beim Binokel Kombination und Glück mit anderen Spielern messen wollten. Aber auch für einen Plausch untereinander blieb genügend Zeit.

Während sich die Binokler nicht für andere Kartenspiele entscheiden konnten, probierten die Jüngeren etliche Spiele aus. Schwimmen, Schwarzer Peter, Biberbande, Uno-Extrem, Rommé, Elferraus, Tarantel-Tango, Loriot-Knobelei und Lobo77, all das wurde in fast 4 Stunden ausprobiert. Bein manchen Spielen musste keine Anleitung gelesen werden und es konnte direkt los gehen. Bei einigen wenig bekannteren Spielen musste dann doch erst einmal die Spielanleitung zur Hilfe genommen werden.

Für die Jahreszeiten, wenn das draußen sein nicht so viel Spaß macht, ist so ein Spielenachmittag eine Bereicherung. Auch für Spielemuffel, denn alleine Kaffee und Kuchen konnten überzeugen.

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Rückschau  bis Mai  2019  --------

12 Stiefel waren im Fuchswald versteckt                                                     01.12.2019

Am 1. Advent waren die Familien wieder im Fuchswald in Weiden unterwegs. 12 Stiefel waren links und rechts des Weges versteckt und sollten gefunden werden. Als kleine Hilfe waren auf dem Weg im Umkreis der Verstecke kleine Farbkleckse gesetzt worden. Und dennoch gestaltet sich die Suche als nicht so einfach, denn es gibt ja viele Baumstämme hinter denen sich ein Stiefel verstecken lässt. Mit etwas Hilfe wurden alle Verstecke gefunden.
Wie so oft war die Hubertushütte das Ziel der Wanderung. Hier war schon eingeheizt worden. Auf den Tischen war in den bunten Tellern Süßes zu finden und der Hefekranz war auch schon aufgeschnitten. Gegen den Durst und zur inneren Aufwärmung, gab es Apfelpunsch aus den letzten Flaschen des Dornhaner Apfelsaftes Jahrgang 2018. Die Erwachsenen durften sich diesen Trunk mit Calvados veredeln.
Bald war dann schon die Glocke des Nikolauses zu hören. Er hatte sich auch zur Hütte aufgemacht. Mitgebracht hatte er für jedes Kind einen Beutel mit Leckereien. Nach der Begrüßung durch ein gemeinsam gesungenes Weihnachtslied, bekamen die Kinder, die an den Familienveranstaltungen teilgenommen haben, als Ansporn kleine Sonderpreise. Der Nikolaus sprach auch seinen Dank an aller Helfer aus und auch diese bekamen eines Süßes überreicht. Dann musste der Nikolaus weiter. Er wurde mit zwei Liedern verabschiedet.
Nun war noch Zeit für eine Runde Bingo. Aus dem Preiskörbchen wurden gerne genommen und auch manchmal ausgetauscht, wenn die erste Auswahl doch nicht richtig war.
Zum Rückmarsch zu den geparkten Autos wurden die Fackeln entzündet, die den Weg mit ihrem warmen Licht erhellten. So wurde die weihnachtliche Stimmung von der Hütte nach draußen getragen. Am Lagerfeuer aus den Fackelresten fand der Abend einen schönen Abschluss.

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In den Stuttgarter Weinbergen unterwegs                                                 27.10.2019

Am letzten Oktoberwochenende machten sich 14 Wanderer mit dem Zug auf den Weg Richtung Stuttgart.

In Untertürkheim startete ihre Wanderung, die über 13 Kilometer durch bunt gefärbte Weinberge führte.

Beeindruckende Ausblicke über Stuttgart und ins Remstal gab es vom Mönchberg, vom Kappelberg und vom Württemberg.Von dort ging es wieder bergab nach Obertürkeim,wo die Wanderer bei der Abschlusseinkehr im Besen „Rauscher“ die schwäbische Küche mit einem Viertele genießen konnten.

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Grusel leicht gemacht                                                                                    19.10.2019

 

Trotz des schlechten Wetters machten sich ein paar Familien furchtlos auf, um in den dunklen Brandecker Wald einzutauchen.

Bevor es losging, machten sie Bekanntschaft mit dem dort hausenden Gespenst „Hans“, was ihnen erstmals ans Herz legte, sie sollen sich doch alle gemeinsam an seinem langen Seil festhalten, um…        …vielleicht im Wald nicht leicht abhanden zu kommen???

Die Kleinsten hatten die größten Lampen dabei, um den noch so kleinsten Winkel des Waldes auszuleuchten. Vielleicht waren sie doch etwas ängstlich?

An gefräßigen Krautköpfen, schlüpfrigen Händen vorbei, ging es über Schleichwege und Abwege, die nur das Gespenst „Hans“ kennt, immer weiter hinein in den Wald und doch fanden sie glücklicherweise alle unbeschadet wieder heraus. In Brandeck angekommen, war in der „guten Stube“ vom Gespenst „Hans“ schon der Tisch gedeckt. Es gab Käsefüße und Mumienwürste (gar nicht staubig!). An den Wänden hingen natürlich Spinnennetze, wie es sich für eine Gespensterwohnung gehört. Im Hof konnten die Kinder trotz Nieselregen noch

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Hegau: Hohenkrähen und Hohentwiel                                                             29.09.2019

 

 

Des Herrgotts Kegelspiel im Hegau, Berge vulkanischen Ursprungs, visierten wir am Sonntag, dem 29.9. an und liefen zunächst ein Stück des Mägdebergs hoch, der Hausberg von Mühlhausen-Ehingen, ebenfalls ein ehemaliger Vulkan. Mit Blick auf die gut erhaltene Ruine ließen wir diese dann aber rechts liegen und konnten ebenen Weges zum nächstliegenden Hohenkrähen laufen, der nur 4 km entfernt lag. Die Ruine ist heute von Pfadfindern als „Jugendburg“ gepachtet und wurde auch schon an diesem Morgen von diesen „besiedelt“. Der SWV aus Engen, der uns unterhalb der Burg kreuzte, und wir vom SWV Dornhan, nahmen dann kurzerhand die Burg bzw. den Berg ein und stürmten den Gipfel des kleinsten Phonolitberges. Mit der Sonne über uns machten wir uns danach auf zur größten Festungsruine Deutschlands, den Hohentwiel. Beim Laufen hatten wir immer den Blick auf die bewaldete Ruine. Das letzte Stück, unterhalb des im Sommer abgebrannten Schafstalles der Domäne, mussten wir noch über einen kurzen, steilen Wiesenhang hochlaufen. Auf der Aussichtsplattform, der Karlsbastion – einstige Verteidigungsanlage der Festung - genossen wir bei Sonne, Kaffee, Eis oder Bier die herrliche Aussicht auf das Umland, den Bodensee und die Alpen, welche man glücklicherweise an diesem Tag besonders gut sehen konnte. Mit dem kostenlosen Shuttle-Bus wollte keiner nach Singen runterfahren und so liefen wir dann die letzten 2 km einen schönen Weg durch den Laubwald der Stadt Singen. Bäume luden unsere zwei Mädels zum Klettern ein. Mit dem „Seehas“ waren wir flugs nach minutenschneller Zugfahrt wieder am Ausgangspunkt. Die Schlusseinkehr in Hausen ließen wir uns nicht nehmen und waren dann kurz vor sechs wieder in Dornhan.


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