Samstag, 24. Oktober
13 – 23 Uhr
Beatrix und Siegfried Schatz
Früh im Herbst stand die traditionelle Besenausfahrt des Schwarzwaldvereins auf dem Programm. Bis zur Abfahrt am Samstag, 24. Oktober, um 13 Uhr waren alle Unklarheiten bezüglich der Startzeit beseitigt. Das zeigte sich auch daran, dass die Zahl der im Bus sitzenden Teilnehmer mit den Anmeldungen übereinstimmte: 34 Personen waren mit dabei zur Fahrt in den Moschtbesen in Oberkirch.
Unser Fahrer Klaus schloss die Türen und los ging es zum ersten Zwischenstopp, dem Nationalparkzentrum am Ruhestein. Die kleine Aufregung bei der Frage, wer die kostenpflichtige Ausstellung besuchen wollte, war schnell verflogen. In kleinen Gruppen aufgeteilt, diente die Eintrittskarte als Türöffner für eine Reise durch einen imaginären Wald. Die Ausstellungsstücke wurden auf unterschiedliche Weise erklärt und präsentiert. Um alles in Ruhe anzuschauen, war der Mittag eigentlich zu kurz. Dennoch blieb genügend Zeit für Kaffee und Kuchen, bevor es weiter ins Rheintal ging. Ein kleiner Umweg bescherte uns unterwegs noch einen Blick auf die bunten Farben der Badischen Weinstraße.
Am Ziel angekommen, stand zunächst noch eine kleine Wanderung von rund 200 Metern an – denn Wandern gehört beim Schwarzwaldverein schließlich dazu, wenn Dornhan verlassen wird.
Die Tür zum Moschtbesen stand bereits offen und in kleinen Gruppen fanden alle ihr ganz persönliches Plätzchen. Auch unsere beiden Akkordeonspieler Helga und Reiner hatten ihren Platz gefunden.
Die bestellten Getränke waren schnell bei den Durstigen, und an jedem Tisch wurden verschiedene Dinnele serviert. Im kuscheligen Zelt vor dem Keller rundete ein reichhaltiges Buffet das kulinarische Angebot des Abends ab.
Das anschließende Angebot für Ohr und Stimme war genau die richtige Begleitung, um Wein, Most und andere flüssige Köstlichkeiten zu genießen. Für diejenigen, die nicht ganz textsicher waren, wurden die Liederbücher des Vereins verteilt. Bald war der Keller vom Klang gemeinsamer Lieder erfüllt. Das freute auch die Wirtsleute, denn Singen macht bekanntlich durstig.
Wie es so ist, irgendwann stand auch die Heimfahrt an. Die meisterte Klaus mit links, auch wenn Oberkirch einige Tücken bereithielt, um auf die B 28 in Richtung Freudenstadt zu gelangen. Doch alles klappte reibungslos. Ab Dornhan musste Klaus schließlich nur noch mit einem leeren Bus weiterfahren.






