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Sonntag 26. Oktober ’25: Auf und Ab am Neckar

Es gibt auch noch Wanderwege vor Ort, die manch Einheimische/r nicht kennt. Was lag für den Schwarzwaldverein also näher, zu einer Wanderung genau auf solchen Pfaden einzuladen. Bei kürzer werdenden Tagen genau das passende Angebot. Schließlich musste nicht weit zum Ausgangspunkt gefahren werden. Allerdings war das herbstliche Regenwetter bis zum frühen Morgen nicht gerade motivierend. Es traf sich dann aber doch eine kleine Schar und trotzte dem Wetter. Und Petrus hatte dann auch eine Einsicht: Er schickte noch reichlich Sonnenstrahlen , so dass man die intensiven Herbstfarben noch einmal richtig genießen konnt. Erst in Sichtweite der Einkehr gab es dann noch ein paar wenige Tropfen.
Von der Weidener Schule aus wanderte man zunächst aussichtsreich zum Hebammenwegle. Der Blick ging zur Burg Hohenzollern, zum Testturm und auf Aistaig und die Oberndorfer Talstadt. Zuerst recht steil, dann aber flacher führte der Pfad ins Neckartal. Doch noch bevor dieses erreicht wurde, führte der Weg dann wieder bergauf, vorbei an Felswänden durch lichten herbstlichen Wald, der immer Mal wieder einen herrlichen Blick ins Neckartal freigab. Ob diese Felsen im vergangenen Jahrhundert als Versteck genutzt wurden? Manche Vermutung kam auf. Sehr steil führte das Schlangenwegle dann schließlich wieder auf die Weidener Höhe.
 Bei einer kleinen Pause unterhalb des Wohngebiets Halde konnten man sich dann etwas erholen und stärken. Kurze Zeit später hieß es dann aber wieder: Von nun an geht’s bergab. Bald hörte man das Rauschen des Wassers. Die vergangenen Regentage hatten einen kleinen Wasserfall  unterhalb Weidens kräftig gespeist. Tosend stürzte das Wasser hinunter in den Bach. 
Am Aistaiger Friedhof angekommen, führte ein markierter Wanderweg ein zweites Mal auf die Höhe. Bald war der Herrenhof und schließlich auch der Hochmössinger Weiher erreicht. Auf ebenem Weg wanderte man weiter durch den Wald zum Weidener Ortsrand. Der aufkommende Regen ließ nun die Schritte etwas schneller werden und schon bald lud das Gasthaus Schatten zur Einkehr ein. Bei angenehmen Gesprächen ging die Wartezeit aufs Essen schnell vorbei. Bald verstummten die Stimmen und alle genossen das schmackhafte Sonntagsessen.

Veröffentlicht unter Wandern

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