Sonnag, 14. Juni
14 – 19 Uhr
Ingrid Pantaenius
Noch vor der großen Hitze konnten 15 Geschichtsinteressierte durch den Dornhaner Schwarzwaldverein Historie, Anekdoten und Natur in Bergfelden erleben.
Am 14. Juni um 14 Uhr fuhr die kleine Autokolonne zum Parkplatz der „Grünen Au“.
Dort warteten Erwin Stocker, ehemaliger Ortsvorsteher von Bergfelden und die restlichen Mitwanderer, die dem Ruf des SWV gefolgt waren.
Unser Wegführer durch die Gemarkung von Bergfelden hatte als Stationen festgelegt:
* Sanierter Ortskern
* Remigiuskirche
* Wacholderheide
* Barfußpark
* Mühlbachblick
* Abstieg mit Blick auf den „fernen“ Schwarzwald.
Die erste Station erinnerte an die häufigen Überschwemmungen durch den Mühlbach, der in früheren Zeiten oberirdisch durch Bergfelden floß. Gezähmt, fließt der Bach nun unterirdisch. Den alten Zeiten wurde ein Denkmal gesetzt und ein kleines oberirdischen Bächlein erinnert an die Zeiten. Hier wurden die Dornhaner noch fündig, denn an dem steinernen Brunnen konnten sie entdecken, dass es ein Steinmetz namens Kaufmann war.
Dann hinauf zum Kirchhügel, vorbei an dicken Mauern, die in mittelalterlichen Zeiten physischen und göttlichen Schutz gaben. In der Kirche wurde Entstehung, Aufgabe und die Zeichen der verschieden baulichen Epochen den aufmerksamen Zuhörern nahe gebracht. Das gemeinsame Kirchenlied hallte noch in der Kirche nach, als es hieß, wieder hinaus zu gehen. Auf dem Weg zur Wacholderheide führte der Weg über eine Brücke, deren Bogen die Größe der Verdolung hat.
Auf der Wacholderheide war der richtige Zeitpunkt, die Entstehung und die Geologie des Schichtstufenlands zu erklären, sowie die Nutzung des trockenen Bodens über die Jahrhunderte.
Hatten sich die meisten der Gruppe auf eine ebenerdige Wanderung eingestellt, so war die Überraschung groß, dass der Wegweiser nach dem Barfußpark einen Zickzackweg auswies., in den Alpen Serpentinen genannt. Und so mussten dann doch 100 Hm überwunden werden. Wie gut, dass findige Bergfeldener die Idee hatten, eine Verleihstation für Wanderstöcke an der „Talstation“ aufzustellen.
Unsere Stocknutzer konnten nach Erreichen der „Bergstation“ die Stöcke wieder in die vorgesehenen Halterung zurückstellen.
Lohn des Aufstiegs war der Mühlbachblick, neben dem Ausblick auch ein Ort der dem Verschnaufen gedient hat.
Nun waren alle Stationen erreicht und der Abstieg nach Bergfelden konnte angegangen werden. Lichter Wald und immer wieder die Möglichkeit in der Ferne den Schwarzwald zu sehen machten den Weg abwechslungsreich.
Kurz vor dem Beginn der Bebauung wurde von unserem Stadt- und Bergführer noch „Der alte Schäfer“ angestimmt, passend zu dem letzten Wegstück auf den Schafswiesen.
In der Grünen Au wurden dann Durst und Hunger gestillt. Und es reichte noch für einige, das WM-Spiel der deutschen Mannschaft anzuschauen.

































