Samstag, 31. Januar
4:30 – 22:00 Uhr
Lenzerheide – einfach traumhaft schön!
Für uns neun Schneeliebhaber hieß es: mitten in der Nacht raus aus den Federn. Am Samstag, 31.1., um 4:15 Uhr ging’s in Bettenhausen los – ganz schön früh! Wer konnte, hat im Bus noch schnell ein Nickerchen gemacht, denn der Tag auf der Piste sollte ordentlich lang werden. Die Wettervorhersage? Sonne satt und angenehme Temperaturen – das mussten wir voll auskosten.
Es gab drei Berghänge mit vielen Pisten zur Auswahl. Aber mal ehrlich, morgens zählt eh nur die Seite, auf der die Sonne lacht. Also war unser erstes Ziel der „Piz Scalottas“. Schon während der Fahrt nach oben haben wir die besten Abfahrtsmöglichkeiten ausgekundschaftet. Klar, ein bisschen wenig Schnee hatte es schon – das sah man an manchen Grasflecken –, aber die Pisten waren super präpariert und es gab keinen Grund, sich zu beschweren. Also im Wechsel rauf mit dem Sessellift und runter auf den Brettern. Der letzte Lift auf dieser Seite, schaukelte uns auf den gegenüber liegendem Berghang, mit dem Aufstieg nach Arosa.
Im Aroser Skigebiet wartete als nächstes das „Hörnli“ – Startpunkt für unsere zweite Runde. Da sind wir mit der Urdenbahn rübergeschwebt, die ganz ohne Stützen das Tal unter dem Ostgipfel vom Parpaner Weisshorn überquert. Die Ski waren schnell angeschnallt, denn so langsam knurrte der Magen und die Uhr zeigte: Zeit für eine Pause in einer der vielen Hütten. Gut gestärkt konnten wir dann die nächsten Höhenmeter entspannt runterwedeln.
Zwei Sachen haben uns immer wieder gebremst: die anderen Skifahrer, die sich an den Talstationen gestapelt haben, und das Chaos zwischen den vielen richtigen und falschen Abfahrten ins Tal. Für die eine Sache brauchte man Geduld, für die andere das Handy zur Orientierung. Aber irgendwie haben wir uns immer wieder gefunden – Teamwork eben!
Alle Pisten in Arosa haben wir nicht geschafft, dafür war der Tag zu kurz. Also: Tschüss Arosa, wieder zurück zur Lenzerheide-Seite und rauf aufs Rothorn – das war eigentlich der große Plan. Leider hat das zeitlich nicht mehr ganz geklappt. Aber die restlichen Abfahrten unterhalb vom Gipfel waren Entschädigung genug.
Die letzten SchwĂĽnge auf der Talabfahrt waren schon ein bisschen wehmĂĽtig, aber wir waren uns einig: Es war ein genialer Skitag, den wir so schnell nicht vergessen!Bericht folgt